Große Anerkennung für kommunales Klimaengagement: Niedersachsens Minister für Umwelt-, Energie- und Klimaschutz Christian Meyer hat gestern im Alten Rathaus die Preisträger des Wettbewerbs „Klima kommunal“ 2026 gewürdigt. „Die ausgezeichneten Kommunen haben mit ihren innovativen und vielfältigen Projekten eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und kreativ in Niedersachsen an Klimaschutz und Klimaanpassung gearbeitet wird. Sie sind mit ihren Ideen und ihrem Einsatz echte Vorbilder – nicht nur für andere Kommunen, sondern für die gesamte Gesellschaft“, freut sich Minister Meyer, „Ihr Beitrag macht Niedersachsen lebenswerter und zukunftsfähiger. Für dieses herausragende Engagement danke ich allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich.“
Den Titel „Niedersächsische Klimakommune 2026“ sicherten sich gleich zwei Kommunen. Des Weiteren wurden acht Leuchtturmprojekte vergeben und ein Zukunftspreis prämiert. Gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetags, Dr. Jan Arning, überreichte der Minister den Gewinnerkommunen ihre Auszeichnungen.
Elf Kommunen erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 190.000 Euro
Die Samtgemeinde Gellersen erhielt die begehrte und mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung „Klimakommune 2026“ für ihr Projekt „Bezahlbares Wohnen am Lehmpfad“, einem starken Beispiel dafür, wie kommunale Bauprojekte der Zukunft aussehen können: nachhaltig, bezahlbar und konsequent am Menschen orientiert. Über den Titel „Klimakommune 2026“ freute sich auch die Stadt Lohne, die mit ihrem Projekt „Errichtung eines Bürger-Klimaparks in der Stadt“ auf eindrucksvolle Weise ökologische Verantwortung mit gesellschaftlichem Zusammenhalt verbindet.
Neben den Klimakommunen wurden die Gemeinde Bakum, der Landkreis Lüneburg und die Städte Braunschweig, Jever, Osnabrück, Papenburg und Wolfenbüttel für Leuchtturmprojekte mit jeweils 15.000 Euro ausgezeichnet. Den mit 10.000 Euro dotierten Zukunftspreis erhielt das Projekt „Klimaresiliente Radrouten“ des Landkreises Stade.
In diesem Jahr haben sich 56 Kommunen mit 85 Projekten am Wettbewerb beteiligt. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Spitzenverbände, Dr. Jan Arning (NST), freute sich: „Die heute ausgezeichneten Projekte verdienen unsere besondere Anerkennung. Sie zeigen, dass Klimaschutz und Klimafolgenanpassung nicht im Gegensatz zu einer verantwortungsvollen Haushaltsführung stehen müssen. Investitionen in klimaresiliente Städte und Gemeinden sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen. Sie vermeiden langfristig Schäden, stärken die Daseinsvorsorge und erhöhen die Lebensqualität der Menschen vor Ort“.