Leuphana Energieforum 2026

Worauf kommt es lokal und regional an, wenn die Energiewende gelingen soll?

Wie kann die Energiewende konkret auf regionaler und kommunaler Ebene gestaltet werden? Diese Frage steht im Fokus des diesjährigen Leuphana Energieforums. Diskutiert wird u.a., wie Windenergie und Photovoltaik mit Stromspeichern und dem Ausbau der Netzinfrastruktur intelligent verknüpft werden können, um eine stabile und nachhaltige Versorgung sicherzustellen. In den acht Panels beleuchten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis rechtliche, finanzielle, technische und gesellschaftspolitische Aspekte. 

„Stromversorgung der Zukunft: Worauf kommt es lokal und regional an, wenn die Energiewende gelingen soll?“ ist die Leitfrage des 14. Leuphana Energieforums am 15. September 2026 in Lüneburg. Gemeinsam mit der Leuphana Universität, dem ECOLOG-Institut sowie der Stiftung für Finanzierung und Finanzwirtschaft rücken wir die zentrale Rolle einer zukunftsfähigen Stromversorgung in den Fokus, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Verzahnung von Strom, Wärme und Mobilität.

Das Panel 1.1 Stromsystem der Zukunft: Sektorenkopplung als Rückgrat eines resilienten Energiesystems wird von der KEAN organisiert und zeigt, wie Elektrolyse, Wasserstoff- und Batteriespeicher, flexible industrielle Lasten, Energieimporte und bidirektionales Laden dazu beitragen können, Erzeugung und Verbrauch intelligent auszubalancieren. Im Zentrum steht die Frage, wie diese vielfältigen Flexibilitätsoptionen die Anpassungsfähigkeit und Resilienz des Energiesystems erhöhen und wie Sektorenkopplung so zum Rückgrat einer sicheren, robusten und zukunftsfähigen Stromversorgung wird.   

Zu Beginn des Panels wird zunächst eine Einordnung des Themas durch die KEAN durchgeführt. Anschließend gehen Vertreter der HAW Hamburg und dem Norddeutschen Reallabor auf wasserstoffbasierte Sektorenkopplung ein. Dort wird gezeigt, wie grüner Wasserstoff aus Windstrom erzeugt und in Industrie, Wärmeversorgung und Mobilität integriert werden kann. Mit diesem Ansatz sollen Energieflüsse sektorübergreifend vernetzt und die Versorgungssicherheit gestärkt werden.  

Am Beispiel des Hybridregelkraftwerks zeigt ein Sprecher der swb AG, wie ein Batteriespeicher mit einem Blockheizkraftwerk und Wärmespeicher intelligent kombiniert wird, um flexible Regelenergie bereitzustellen. Durch die Verknüpfung von Strom- und Wärmesektor kann überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf sowohl ins Strom- als auch ins Fernwärmenetz eingespeist werden. 

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Kontakt

Dr. Alexander Bedrunka

0151 619 872 56
alexander.bedrunka [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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