Energiewende braucht höheren Zubau von Solarstrom - auch in Niedersachsen

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15.05.2019: In den beiden zurückliegenden Jahren hat die Photovoltaik einen Aufschwung erlebt. Dabei handelt sich aber immer noch um ein zartes Pflänzchen, das für die Energiewende noch kräftig wachsen muss wie die Experten der Fraunhofer-Institute ISE, ISI und IEE feststellen.

Bundesweit lag der Zubau 2018 bei 2,3 GW. Um die in Paris vereinbarten Klimaziele zu erreichen, ist nach Berechnung von Fraunhofer-Instituten ein jährlicher Zubau von 8,5 GW bis 2030 notwendig. Das bedeutet der jährliche Zubau muss um das 3,5-fache wachsen. Auf Niedersachen heruntergebrochen würde das einen jährlichen Zubau von ca. 850 MW bedeuten. Im Jahr 2018 wurden in Niedersachsen   208 MW neu installiert.

Die Rahmenbedingungen für den Bau von Photovoltaik sind derzeit günstig. Die Modulpreise sind gesunken und für den nicht selbst verbrauchten Strom gibt es eine Einspeisevergütung von ca. 11 Cent pro kWh. Mit landesweit verfügbaren Beratungsangeboten für Hauseigentümer, Kommunen und Unternehmen bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) die notwendige Information für alle Solar-Interessierten. Am 3.6.2019 geht es in einer KEAN-Veranstaltung darum, die Solarstrom- Perspektiven für Niedersachsen auszuloten. Experten aus Technik, Recht, Anwendung und Umweltminister Olaf Lies diskutieren die Chancen und Hemmnisse.

Anmeldung zur Veranstaltung "Solarstom-Perspektiven für Niedersachsen"

Solar-Checks für Hauseigentümer

Impulsberatung Solar für Unternehmen und Kommunen

Barometer der Energiewende 2019 der Fraunhofer-Institute