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KEAN Grafik: Genehmigungsablauf für Photovoltaik auf Freiflächen 

27.02.2020: In Niedersachsen gibt es bislang wenig PV Anlagen auf Freiflächen. Nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)  wird der Zuschlag für Anlagen, die größer sind als 750 kW über Ausschreibungen der Bundesnetzagentur erteilt. Nur wer den niedrigsten Strompreis anbietet kommt zum Zug. Niedersächsische Anbieter waren bisher kaum erfolgreich, da die Sonneneinstrahlung im Norden  etwas geringer ist als in Süddeutschland und die Stromgestehungskosten deshalb etwas höher ausfallen. Bis Ende 2017 waren nur 560 Megawatt auf Freiflächen in Niedersachsen installiert.

Kleinere Anlagen, mit weniger als 750 kW, müssen nicht an Ausschreibungen teilnehmen. Sie erhalten eine Einspeisevergütung, wenn sie auf bestimmten Flächen gebaut werden. Dazu zählen z.B. bereits versiegelte oder Konversionsflächen sowie Flächen entlang von Autobahnen. Auch diese Anlagen benötigen eine Baugenehmigung, die von der zuständigen Kommune erteilt wird, wenn die Voraussetzungen gegeben sind.

Wie der Ablauf des Planungs- und Genehmigungsprozesses für PV-Freiflächenanlagen aussieht, hat die KEAN in einer Grafik dargestellt. Sie zeigt, welche Flächen nach EEG in Frage kommen und welche Aspekte im Verfahren zu berücksichtigen sind.

 

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