Nachlese der Veranstaltung "Wärmeverteilverluste in Mehrfamilien-häusern – Lösungsvorschläge für ein unterschätztes Problem“

© Gerhard Krenz



Am 19. Oktober 2016 fand in den Räumlichkeiten der NBank in Hannover ein Workshop mit dem Titel „Wärmeverteilverluste in Mehrfamilienhäusern – Lösungsvorschläge für ein unterschätztes Problem“ statt. Vorgestellt und diskutiert wurden Projektergebnisse aus einem vom BMWi und weiteren Partnern geförderten Forschungsvorhaben am Institut für Solarenergieforschung (ISFH).

Welche Rolle spielen die Verluste bei der Wärmeverteilung in Gebäuden? Wieviel davon ist nutzbar, wieviel verloren? Welche Lösungen kann man anbieten für effiziente Haustechnik, und wie kann man sinnvollerweise die Sonne einbinden? Diese Fragen wurden von den 50 Teilnehmern intensiv diskutiert.

Die Projektpartner haben gezeigt, dass die Reduktion der Netztemperaturen und der Leitungslängen z. B. mittels Zweileiterversorgung ein vielversprechender Ansatz ist. Verbleibende Verluste können gut mit ausreichend dimensionierten Solaranlagen (1,5 bis 2 m² Sonnenkollektor pro Person) gedeckt werden. Die beispielhaft errechneten Einsparungen von etwa 40 Prozent an Endenergie gilt es nunmehr in der Praxis zu belegen.

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