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Aktuelle Meldungen

§ 22 EnFG, § 14a EnWG & Co

Stromkosten bei Wärmepumpen: Die neue Umlagenbefreiung und weitere Entlastungen im Überblick

29.01.2026: Besitzer:innen von Wärmepumpen können 2025 unter bestimmten Voraussetzungen Teile der Stromkosten zurückerhalten – dank der neuen Umlagenbefreiung nach § 22 EnFG. Unser Überblick zeigt, für wen sie sich lohnt und welche weiteren Stellschrauben zur Senkung der Stromkosten relevant sind.

Gesetzliche Grundlagen

Kommunale Wärmeplanung: Neue Anforderungen, Fristen und Boni

29.01.2026:

Mit der Novelle des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) vom 18. November 2025 wurde der gesetzliche Rahmen für die Kommunale Wärmeplanung (KWP) in Niedersachsen geschärft - wir berichteten kürzlich. Neben der Ausweitung der Pflicht zur Erstellung einer KWP gelten mit dem novellierten NKlimaG auch neue Fristen und Vorgaben für die Übermittlung der fertiggestellten Wärmepläne und Daten an das Land. Für Kommunen, die ihre Wärmeplanung bereits vor der Gesetzesnovelle freiwillig in Angriff genommen haben, besteht die Möglichkeit, per Gesetz einen Bonus beim Land zu beantragen.

Nachhaltigkeit im Finanzsystem

Sustainable Finance - Praxistaugliche Instrumente für die Finanzierung kommunaler Investitionsvorhaben

29.01.2026:

Die Liste der anstehenden Aufgaben in den niedersächsischen Rathäusern ist lang und kostenintensiv. Schulsanierungen, Ausbau von Wärmenetzen, Anschaffung von E-Bussen oder ein klimaresilientes Regenwassermanagement: Viele Projekte der Daseinsvorsorge müssen trotz knapper Haushalte zeitnah umgesetzt werden. Angesichts dieses massiven Investitionsbedarfs rücken Sustainable Finance-Instrumente verstärkt in den Fokus kommunaler Finanzstrategien.

Carbon Accounting

Aktualisierte Emissionsfaktoren für THG-Bilanzen in Verwaltung und Unternehmen

29.01.2026:

In Niedersachsen stehen viele Kommunen und Unternehmen vor derselben Herausforderung: Emissionen müssen systematisch erfasst und gesenkt und Fortschritte gegenüber Stakeholdern aus Politik, Banken und der Öffentlichkeit belegt werden. Wo keine Messwerte vorliegen, bietet die neue UBA-Emissionsfaktoren-Liste nun valide Referenzwerte. Wir erläutern das Prinzip.

Interview

Stromausfall und Kälte: Wie robust sind Wärmepumpen?

28.01.2026:

Wie reagieren Wärmepumpen auf einen Stromausfall bei langanhaltendem Frost? Aufgrund der aktuellen Wetterlage und des Stromausfalls in Teilen von Berlin wurde diese Frage in den vergangenen Wochen teils hitzig diskutiert. Wir haben Fabian Hüsing (ISFH) von der Wärmepumpen-Initiative Niedersachsen (WIN) befragt, wie der Frostschutz von Wärmepumpen bei Stromausfällen konkret funktioniert, ob tatsächlich eine Explosion drohen kann und welche präventiven Maßnahmen man ergreifen kann.

Kooperationsvereinbarung zwischen NIKO, GDV und KEAN

Darstellung der Folgekosten des Klimawandels in Niedersachsen

20.01.2026:

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), das Niedersächsische Kompetenzzentrum Klimawandel (NIKO) des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben eine Kooperation gestartet, um die Folgekosten des Klimawandels in Niedersachsen sichtbar zu machen. Die Darstellung der finanziellen Auswirkungen des Klimawandels soll Transparenz schaffen und eine fundierte Grundlage für Investitionen in den Klimaschutz und die Klimaanpassung bieten.

Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes

Speicher auf vier Rädern: Neue Regeln machen bidirektionales Laden attraktiver

14.01.2026:

Ab 2026 können Elektroautos in Deutschland nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wirtschaftlich attraktiv wieder abgeben – als flexible Speicher für Haushalt, Quartier und Stromnetz. Die jüngste Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) schafft erstmals einen konsistenten Rechtsrahmen, in dem E-Autos schrittweise wie andere Speicher behandelt werden. Wir haben die wichtigsten Aspekte und die Reaktionen der Branche zusammengefasst.

Stiftung Umweltrecht

Drei neue Leitfäden zur Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung

14.01.2026:

Im Rahmen des Forschungsprojekts „KoWaP-Pro“ hat die Stiftung Umweltenergierecht drei neue Leitfäden zur Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Sie richten sich an verschiedene Akteursgruppen – Kommunen, Energieversorgungsunternehmen sowie Bürger:innen – und bieten praxisnahe Unterstützung für die Umsetzung vor Ort. Wir haben das Projekt „KoWaP-Pro“ durch unsere regelmäßige Teilnahme in der Feedbackgruppe begleitet.

Schulungen

Mit kleinen Maßnahmen viel erreichen - KEAN-Schulungen für Hausmeister:innen in Kommunen

14.01.2026:

Ein systematisches kommunales Energiemanagement ist einer der effektivsten Wege, um den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden zu senken und dauerhaft Kosten einzusparen. Da hierbei vor allem Hausmeister:innen eine Schlüsselrolle spielen, bieten wir auch 2026 wieder unsere bewährten Schulungen an.

Gesetzliche Grundlagen

Die Novelle des NKlimaG - ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität

14.01.2026:

Mit der Novelle des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) vom 18. November 2025 ist Niedersachsen einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität gegangen. In der Novelle wurden Vorgaben aus dem Wärmeplanungsgesetz und dem Klimaanpassungsgesetz des Bundes in niedersächsisches Landesrecht überführt. Eine zentrale Neuerung ist die Ausweitung der Pflicht zur Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung für alle Einheits- und Samtgemeinden. Außerdem sind die Landkreise, kreisfreien Städte, Hannover, Göttingen und die Region Hannover künftig verpflichtet, Klimaanpassungskonzepte zu erarbeiten.

Nachlese

Die Wärmewende auf ostfriesischen Inseln – mit Langeoog, Norderney und Borkum

13.01.2026:

Die Ausgestaltung der Wärmewende ist abhängig von den jeweiligen lokalen Gegebenheiten. Ganz besondere Rahmenbedingungen haben dabei die ostfriesischen Inseln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Am 19. November 2025 haben gleich drei der ostfriesischen Inseln Einblicke in ihre Aktivitäten rund um die Wärmewende gegeben und spannende Ansätze vorgestellt, die auch über den Inselkontext hinaus relevant sind.

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) und die Konsequenzen

Zahlen, bitte!

13.01.2026:

Die EU-Effizienzrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, künftig detaillierte Energieverbrauchsdaten öffentlicher Stellen zu melden, um ihre Effizienzfortschritte nachzuweisen. Ein neues Energieverbrauchsregister (EVR) soll diese Daten bündeln. Parallel soll in einem Gebäudeinventar (GI) der Sanierungszustand aller Gebäude öffentlicher Stellen erfasst werden. Die dena bereitet auf Bundesseite ein Datenbanksystem vor, welches später vom BAFA betrieben werden wird. Doch letztlich müssen die Energieverbräuche dort erfasst und in das System eingegeben werden, wo sie entstehen. 

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