Mit GET H2 Nukleus wird nicht nur Wasserstoff produziert, sondern erstmals arbeiten alle Bausteine der industriellen Wertschöpfungskette im realen Betrieb zusammen. Für den Wasserstoffhochlauf in Deutschland ist das ein wichtiger Test für Netzzugang, Kapazitätsbuchung, Bilanzierung und spätere Skalierung.
An GET H2 Nukleus knüpfen weitere Leitungsprojekte an. Im März 2025 wurden bereits 55 Kilometer Leitung zwischen Lingen und Bad Bentheim auf den Transport von Wasserstoff umgewidmet. Ein weiterer Abnehmer für den in Lingen produzierten Wasserstoff steht mit der TotalEnergies-Raffinerie in Leuna bereits fest. Sie soll ab 2030 über das Wasserstoff-Kernnetz beliefert werden.