Bereits 3.000 Anträge bei der NBank – Abwicklung vereinfacht

Förderung von PV-Speichern in Niedersachsen erfolgreich angelaufen

Die neue Förderung von Batteriespeichern findet großes Interesse. Seit Ende November ist die Antragstellung nun schon möglich – und bereits mehr als 3.000 Anträge sind bei der NBank eingereicht worden. Zur Vereinfachung der Abwicklung hat die N-Bank nun Änderungen vorgenommen.

Zum Förderprogramm:

Im Zuge des Förderprogramms werden bis zu 40 Prozent der Netto-Investitionskosten eines Batteriespeichers gefördert. Privathaushalte, aber auch Unternehmen, juristische Personen, Kommunen und viele mehr können diese Zuschussförderung in Verbindung mit dem Neu- oder Ausbau von PV-Anlagen (mindestens 4 kWp) erhalten. Bei Großunternehmen werden bis zu 30 Prozent der Netto-Investitionskosten in Speicher gefördert.
Darüber hinaus werden im Zuge der Förderung Boni gewährt. Für die Installation von E-Ladepunkten gibt es beispielsweise 500 Euro. 800 Euro gibt es dazu, wenn die installierte bzw. ergänzte Photovoltaik-Leistung mehr als 10 kWp beträgt. Die Überdachung von Parkplätzen oder sonstige bauliche Anlagen mit aufgeständerten Photovoltaik-Anlagen werden mit einem Bonus von 20 Euro pro Quadratmeter Modulfläche gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt 50.000 Euro.
Das Programm ist befristet, Anträge können bis zum 30.09.2022 gestellt werden. Unterstützung bei der Antragstellung wie z. B. eine Ausfüllhilfe sind unter der Rubrik Downloads zu finden.

NBank beantwortet häufige Fragen und vereinfacht Abwicklung

Im Rahmen der zahlreichen Anträge haben sich auch einige wiederholt auftretende Fragen zum Förderprogramm ergeben. In einem FAQ hat die NBank nun die wichtigsten Fragen rund um das Förderprogramm und die Antragstellung beantwortet. Die bisherigen Rückmeldungen haben gezeigt, dass es insbesondere in Bezug auf die Einholung von Vergleichsangeboten im Vorfeld der Antragstellung zu Verunsicherungen kam. Die Regelung sieht vor, dass vor der Antragstellung drei Angebote zur Umsetzung der Maßnahmen eingeholt werden müssen. Auf die Regelung kann aus landesrechtlichen Gründen nicht verzichtet werden.


Die NBank hält in diesem Zusammenhang fest: 

„Bei Aufträgen ab einem geschätzten Auftragswert von 3.000 Euro (netto) für das Batteriespeichersystem müssen vor Auftragserteilung mindestens drei Unternehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe sollen möglichst gleichzeitig erfolgen und eine angemessene Frist zur Abgabe der Angebote durch die Unternehmen vorsehen. Als angemessen wird eine Frist von mindestens 14 Tagen angesehen. Bitte beachten Sie, dass die Aufforderungen und ggf. die gegebenen Vergleichsangebote durch Sie zu dokumentieren und auf Verlangen vorzulegen sind."

Demnach ist es ausreichend, wenn der Antragsteller drei Angebote angefordert hat – falls von einem oder mehreren angeschriebenen Unternehmen binnen 14 Tagen keine Antwort vorliegt, dürfen private Antragsteller und antragstellende Unternehmen davon ausgehen, dass kein Angebot mehr abgegeben wird. Für öffentliche Auftraggeber sind die jeweils geltenden haushaltsrechtlichen oder vergaberechtlichen Vorschriften für die Vergabe einzuhalten.

 

Die FAQ der NBank werden laufend aktualisiert mit Antworten zu weiteren Fragen der Antragsteller.

Zu den FAQs der NBank

 

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