Haushalte entlasten mit kommunalem Energiemanagement
Am 23. Oktober haben sich in Hannover 55 engagierte EnergiemanagerInnen getroffen, um sich fachlich auszutauschen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen hat dazu den Rahmen geschaffen. Neben Fachbeiträgen von einem der Gründer von Kom.EMS, Claus Greiser, Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Würtemberg (KEA BW), und Praxisberichten vom erfolgreichen Energiemanagement aus Papenburg und Schaumburg konnte auch einen Blick in die Forschung mit hoher Relevanz für die Kommunen geworfen werden. Jonathan Walter vom ISFH (Institut für Solarenergieforschung in Hameln) berichtete über Untersuchungen zur Trinkwasserbereitung in Turnhallen. In den meisten Fällen sei der Nutzungsgrad des Trinkwarmwassers sehr gering und Verluste durch Speicherung und Verteilung um ein Vielfaches höher als der eigentliche Verbrauch.
Ergänzend zu den Vorträgen haben sich Hersteller und Coaches in einem KEM-Talk vorgestellt und zu ihren Produkten und Dienstleistungen informiert.
Einig waren sich alle, dass mit der anstehenden Übertragung des Energieeffizienzgesetzes auf Landesebene die Relevanz des Energiemanagements zunehmen wird. Die KEAN unterstützt die Kommunen auf diesem Weg mit einem breiten Angebot an Schulungen, Informationsveranstaltungen und natürlich durch die Bereitstellung von Kom.EMS, das jeder Kommune unverbindlich und kostenlos zur Verfügung steht.