Das Projekt WärmePlaner.NI entwickelt Grundlagen für eine standardisierte, skalierbare und verlässliche strategische Kommunale Wärmeplanung (KWP), die Kommunen entlastet und eine effizientere Transformation der Wärmeversorgung ermöglicht. Ziel ist es, begleitend zu den bereits laufenden Prozessen zur KWP am Beispiel Niedersachsens, die Möglichkeiten und Grenzen der bundeslandweiten Harmonisierung der Daten- und Methodengrundlage zu untersuchen und Umsetzungswerkzeuge bereitzustellen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Elemente der KWP zentral standardisiert werden sollten, um kommunale Planungsprozesse schneller, einfacher und kostengünstiger zu gestalten.
Kommunen werden aktiv eingebunden und kommunale Expertisen sowie Sichtweisen abgebildet!
1. Vereinheitlichung von Daten und Methoden
Entwicklung standardisierter Datengrundlagen, planerischer Parameter und methodischer Schritte, damit Kommunen schneller und verlässlicher Wärmepläne erstellen und fortschreiben können, unabhängig von ihrer Größe oder Ausstattung.
2. Analyse landesweiter Umsetzungsmöglichkeiten
Untersuchung am Beispiel Niedersachsens, inwieweit eine technische, organisatorische und fachliche Vereinheitlichung möglich ist, wo Synergien entstehen und welche Grenzen eine landesweite Standardisierung hat.
3. Aufbau eines nicht-kommerziellen Betreibermodells
Konzeption eines Betreibermodells, das standardisierte Daten und Werkzeuge bereitstellt, Vorlaufzeiten reduziert, gesetzliche Fortschreibungen erleichtert und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und weiteren Akteuren nachhaltig stärkt.