Die Veranstaltung zeigte auf, wie dezentrale Elektrolyse und biogene Prozesse zur Versorgung mit grünem Wasserstoff beitragen und welche Chancen sich daraus für Kommunen und die Industrie ergeben. Zugleich wurde die Herausforderung betont, dass die Nachfrage an grünem Wasserstoff bis 2030 auf 60 bis 80 TWh steigen wird, langfristig sogar bis zu 320-490 TWh prognostiziert, während der Ausbau der Inlandsproduktion und Importe noch nicht im notwendigen Tempo voranschreiten. Die Teilnehmer erhielten wichtige Impulse, wie sie ihre eigenen Projekte jetzt optimal positionieren und zur Dekarbonisierung des Energiesystems beitragen können.
Insgesamt unterstrich die Veranstaltung die zentrale Rolle von grünem Wasserstoff im Rahmen der Energiewende und die Notwendigkeit, alle Akteure frühzeitig einzubinden, um Versorgungssicherheit und Klimaschutzziele miteinander zu verbinden. Niedersachsen nimmt hier mit seiner Wasserstoffinfrastruktur und innovativen Projekten eine Vorreiterrolle ein
Fazit: Wasserstoff ist ein grundlegender Baustein der Energiewende, jedoch wird die nationale Produktion den bundesweiten Bedarf langfristig nicht komplett abdecken können, weswegen zusätzliche Importe notwendig bleiben. Die Veranstaltung hebt insbesondere das große Potenzial dezentraler Projekte hervor. Für den wirtschaftlicher Einsatz von grünem Wasserstoff sind allerdings weiterhin politische Rahmenbedingungen wie grüne Leitmärkte erforderlich. Nur so kann die Nachfrage auf der Abnehmerseite stimuliert und der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft vorangetrieben werden. Die niedersächsische Wasserstoffwirtschaft positioniert sich bereits jetzt mit ihren innovativen Projekten als Vorreiter in diesem Transformationsprozess.
Hier finden Sie die Präsentationen:
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