Steigerung der Energieeffizienz von PV-Anlagen durch Energiespeicher
© fotolia Ingo Bartussek

Energiespeicher und -systeme

2015 wurde in Deutschland jede dritte Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Mit dem zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung steigen die Herausforderungen für unser Energiesystem: Denn die Einspeisung von Strom, insbesondere aus Windkraft und Photovoltaik, unterliegt starken Schwankungen, abhängig von Tageszeit und Witterung.

Das Energiesystem der Zukunft muss also flexibel sein, um diese Schwankungen auszugleichen und auch weiterhin eine reibungslose Versorgung der Verbraucher zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, gibt es unterschiedliche Optionen. 

Energiespeicher

Ob nun als Stromspeicher oder als Wärmespeicher, das Prinzip der Energiespeicher funktioniert zunächst nach einem denkbar einfachen Muster: Laden, speichern, entladen. 

Dass hinter diesem Prinzip weit komplexere Abläufe und Technologien stecken, wollen wir auf den folgenden Seiten möglichst verständlich darstellen.

Unter dem Strich soll deutlich werden, dass unterschiedliche Nutzergruppen von der Speichertechnik profitieren: Hausbesitzer, Kommunen oder auch Unternehmen können durch den Einsatz von Energiespeichern den Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen steigern, besser planen und effizienter nutzen. 

Mehr erfahren


Energiesysteme

Energiesysteme sind Netzwerke von Energiequellen, Energiespeichern und -abnehmern. Sie kombinieren die Erzeugung von Energie sowie deren bedarfsgerechte Verteilung. Dabei gewinnen dezentrale Energiesysteme (Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke oder Brennstoffzellen) zunehmend an Bedeutung, da sie in privaten Haushalten, kleinen und mittelständischen Unternehmen wie auch in kommunalen Liegenschaften zum Einsatz kommen können.  

Mehr erfahren

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin:

Ann Kruse

0511 89 70 39-31

ann.kruse [at] klimaschutz-niedersachsen.de