Wärmespeicher verbessern die Energieeffizienz. Ihre Leistungsfähigkeit wird durch Forschung kontinuierlich verbessert. © ISFH, Ulf Salzmann

Wärmespeicher

Wärmespeicher dienen der Speicherung von thermischer Energie (Wärme). Sie können zur Optimierung von Energieversorgungssystemen beitragen wie z.B. bei der Kraft-Wärme-Kopplung und steigern insgesamt die Energieeffizienz. 

Im Allgemeinen werden zwischen drei thermischen Speichern unterschieden:

  • Bei sensiblen Wärmespeichern erfolgt die Energieaufnahme und -abgabe durch Temperaturänderung des Speichermediums. Dieses kann sowohl in fester (z.B. Beton, Erdreich) als auch flüssiger Form vorliegen. Sensible Wärmespeicher sind gut etabliert und werden breit eingesetzt. Am Weitesten verbreitet sind mit Wasser als Speichermedium befüllte Behälter.

  • Latentwärmespeicher nutzen den Phasenübergang, auch genannt Wechsel des Aggregatszustandes, eines Speichermediums. Gebräuchlich ist die Umwandlung von fest in flüssig. Latentwärmespeicher eignen sich besonders zur langfristigen Solarwärmespeicherung der Heizenergie für den Winter, da zwei Drittel der Wärme dauerhaft über Monate hinweg im Phasenübergang gespeichert bleiben. 

  • Thermochemische Speicher nutzen reversible chemische Prozesse, um Wärme zu speichern. Sie befinden sich noch im Entwicklungsstadium.

Kontakt

Ihr Ansprechpartner:

Gunter Rockendorf

0511 89 70 39 26

gunter.rockendorf[at] klimaschutz-niedersachsen.de

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Informationen zum richtigen Anschluss von Wärmespeichern in Wohngebäuden:
Wärmespeicher: Gut gedämmt und verlustarm angeschlossen (PDF)