Energiesysteme

Energiesysteme sind Netzwerke von Energiequellen, Energiespeichern und -abnehmern, mit Hilfe derer Energie bedarfsgerecht verteilt wird. Im Zuge der Energiewende wird der dezentralen Energieerzeugung (beispielsweise aus Brennstoffzellen oder Blockheizkraftwerken) eine größere Bedeutung zukommen, was bei der Netzauslegung berücksichtigt werden muss. 

Heizen und Warmwasser mit Solarthermie

In Deutschland sind über 2 Millionen Solarthermie- oder Sonnenwärmeanlagen installiert. Diese erzeugen jedes Jahr über 7 TWh Sonnenwärme und sparen damit über 2 Mio. t CO2 ein.

Sie können mit allen üblichen Wärmeerzeugern problemlos zusammenarbeiten und reduzieren direkt den Energieverbrauch von Gas-, Öl- und Biomassekesseln wie auch von Wärmepumpen.

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Heizen und Warmwasser mit Wärmepumpen

Wärmepumpen funktionieren vom Prinzip her wie ein Kühlschrank: Mithilfe einer Wärmepumpe wird einer Quelle Umweltwärme entzogen und durch Verdichtung auf ein höheres brauchbares Temperaturniveau gebracht. Diese Wärme kann dann für Heizwecke oder auch für Warmwasserbereitung eingesetzt werden.

Als Wärmequelle kommen beispielsweise in Betracht: Erdreich, Luft, Sonne, Grundwasser oder Oberflächenwasser, Abwärme von industriellen Anlagen, Abwasserwärmerückgewinnung.

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KWK: Strom und Wärme mit nur einer Anlage erzeugen

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) dienen der kombinierten Erzeugung von Strom und Wärme. In den meisten Fällen stellen KWK-Kraftwerke Wärme für die Heizung öffentlicher und privater Gebäude bereit, oder sie versorgen als Industriekraftwerk Betriebe mit Prozesswärme.

Zunehmend an Bedeutung gewinnen kleinere KWK-Anlagen für die Versorgung von Gewerbebetrieben und Wohngebieten, bzw. einzelner Mehr- und sogar Einfamilienhäuser, so genannte Blockheizkraftwerke (BHKW).

Vorteil der KWK-Technologie ist ein reduzierter Brennstoffbedarf für die gleichzeitige Strom- und Wärmebereitstellung, wodurch die Schadstoffemissionen stark reduziert werden.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte

Brennstoffzellen-Heizgeräte (BZH) ermöglichen eine dezentrale Strom- und Wärmeversorgung in Gebäuden. Sie bestehen aus einer Brennstoffzelle, die gekoppelt Strom und Wärme erzeugt. Durchschnittlich lassen sich etwa ein Drittel der CO2-Emissionen gegenüber herkömmlicher Brennwerttechnik und Strombezug aus dem Netz einsparen.

In Deutschland wird im Jahr 2016 eine breite Markteinführung von Brennstoffzellen-Heizgeräten unterschiedlicher Hersteller erwartet.

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Kontakt

Ihr Ansprechpartner:

Gunter Rockendorf

0511 89 70 39 26

gunter.rockendorf[at] klimaschutz-niedersachsen.de