Brennstoffzellen-Heizgeräte

Brennstoffzellen sind Energiewandler: Sie wandeln kontinuierlich chemische Energie mithilfe eines Brennstoffs wie (Bio-)Erdgas oder Wasserstoff in elektrische Energie um. Dabei wird ein Oxidationsmittel, in der Regel (Luft-)Sauerstoff, eingesetzt.

Brennstoffzellen-Heizgeräte (BZH) ermöglichen eine dezentrale Strom- und Wärmeversorgung in Gebäuden. Sie bestehen aus einer Brennstoffzelle, die gekoppelt Strom und Wärme erzeugt. Bei Wärmespitzenlasten lässt sich ein integrierter Zusatzbrenner zuschalten. Überschüssige Wärme nimmt ein Wärmespeicher auf. Durchschnittlich lassen sich etwa ein Drittel der CO2-Emissionen gegenüber herkömmlicher Brennwerttechnik und Strombezug aus dem Netz einsparen.

In Deutschland wird im Jahr 2016 eine breite Markteinführung von Brennstoffzellen-Heizgeräten unterschiedlicher Hersteller erwartet. Voraussetzung für die Nutzung von Brennstoffzellen in Gebäuden ist ein gewisser Mindestwärmebedarf sowie ein Gasanschluss. Das für den Betrieb benötigte Gas kann traditionell Erdgas, aber auch regenerativ erzeugtes Gas etwa aus Biogas- oder Elektrolyseanlagen (Stichwort: Power to Gas) sein.


Seit dem Jahr 2008 wurden im Projekt Callux Brennstoffzellen-Heizgeräte unter Alltagsbedingungen erprobt. Mit Ablauf des Callux-Projektes wird im Jahr 2016 die breite Markeinführung von Brennstoffzellen-Heizgeräten erfolgen.

Mehr Informationen über das Callux-Projekt und Brennstoffzellen-Heizgeräten an.

Kontakt

Ihr Ansprechpartner:

Gunter Rockendorf

0511 89 70 39 26

gunter.rockendorf[at] klimaschutz-niedersachsen.de

Weitere Informationen

Die Initiative Brennstoffzelle stellt eine Online-EnEV-Berechnungshilfe für Brennstoffzellen zur Verfügung.

Zur EnEV-Berechnungshilfe