Was muss ein Energieberater können?

Der Begriff „Energieberater“ ist als Berufsbezeichnung nicht geschützt. Folglich kann sich jeder Energieberater nennen. 
Aber nur diejenigen, die bestimmte berufliche Voraussetzungen mitbringen und bestimmte Fortbildungen belegen, dürfen Beratungen durchführen, die staatlich gefördert werden.


Die beruflichen Voraussetzungen sind in § 21 der Energieeinsparverordnung geregelt. Danach können bestimmte Experten wie z.B. Architekten, Physiker, Bauingenieure mit dem Schwerpunkt energiesparendes Bauen und entsprechender Berufserfahrung Energieberater werden. Außerdem Handwerksmeister bestimmter Sparten und anerkannte staatliche Techniker, die die Fortbildungen zum Gebäudeenergieberater absolviert haben.

Seit Juni 2014 gibt es die sogenannte dena-Energieeffizienz-Expertenliste. Darin sind Energieberater und -beraterinnen verzeichnet, die zu den Förderprogrammen des Bundes beraten dürfen. Sie bieten die ausführliche BAFA-vor-Ort-Beratung an und die Baubegleitung bei Häusern, die KfW-Standard 40 und 55 entsprechen sollen (Neubau und Sanierung).

Eine weitere Möglichkeit, Energieexperten zu finden bietet die Energieeffizienz-Expertenliste der dena. Klicken Sie auf den nachstehenden Link und Sie werden zur Suche weitergeleitet.

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