Bundesumweltministerium erhöht Förderung von Elektrobussen: Anträge bis zum 30. April 2019 möglich

20.03.2019: Das Bundesumweltministerium stellt zusätzlich zur bisherigen Förderung 180 Millionen Euro für die Anschaffung von Elektrobussen für den ÖPNV in Städten bereit. Durch die weiteren Mittel können auch Verkehrsunternehmen aus Städten gefördert werden, die den Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid nicht überschreiten.

Von den Mehrkosten, die bei Batteriebussen gegenüber Dieselbussen anfallen, werden bis zu 80 Prozent durch den Bund übernommen. Von den Mehrkosten bei der Anschaffung von Plug-In-Hybrid-Bussen sowie den Kosten für die Ladeinfrastruktur und Schulungen für Mitarbeiter, Werkstatteinrichtungen und weitere Aufwendungen werden 40 Prozent vom Bund getragen.

Gefördert werden Projekte, in denen mehr als fünf Busse beschafft werden, sowie Verbundvorhaben. Idealerweise kann so in den Städten auch ein wichtiger Beitrag zur Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte und zu Verbesserungen im Hinblick auf die Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie geleistet werden. Um mit dem Förderprogramm diesbezüglich einen größtmöglichen Effekt zu erzielen, soll die Förderung vorzugsweise die Umstellung ganzer Flotten oder zumindest vollständiger Buslinien unterstützen und besonders in Gebieten mit einer Überschreitung der Grenzwerte für Luftschadstoffe bzw. mit einer hohen Lärmbelastung zum Tragen kommen.

Projektskizzen können noch bis zum 30. April 2019 online beim Projektträger VDI-VDE-IT eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder der öffentlichen Hand, deren Aufgabe in der Dienstleistung besteht, Personen im ÖPNV zu transportieren (Verkehrsbetriebe).

Das zweistufige Förderverfahren (Skizze / Antrag) ist ausführlich in den Förderrichtlinien sowie dem Informationsblatt für Förderinteressenten erläutert, die  zur Verfügung stehen

Mehr Informationen auf der Seite des Projektträgers

 

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anke.kicker[at] klimaschutz-niedersachsen.de