Förderung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Neues Antragsfenster geöffnet

29.11.2018:  Mit dem Marktanreizprogramm für die Elektromobilität fördert der Bund den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ab sofort können bis zum 21.02.2019 Förderanträge für öffentlich zugängliche Ladestationen gestellt werden.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten. Der dritte Förderaufruf ist nun veröffentlicht. Neben der Errichtung von neuer Ladeinfrastruktur ist bei Nachweis eines zusätzlichen Mehrwertes auch die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von bestehender Ladeinfrastruktur oder die Ertüchtigung eines zu einem Ladepunkt gehörenden Netzanschlusses förderfähig. Bedingung für die Förderung ist, dass die Ladeinfrastruktur ununterbrochen öffentlich zugänglich ist, d.h. 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche.

Die Förderquote ist abhängig von der installierten Ladeleistung und weiteren Faktoren. Beispiele:

  • Normalladepunkte mit 3,7 bis 22 Kilowatt werden mit maximal 40 Prozent, höchstens jedoch 2.500 € gefördert.
  • Schnellladepunkt werden unter besonderen Voraussetzungen mit maximal 50 Prozent bis höchstens 30.000 Euro gefördert.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, darunter auch Unternehmen, die als KG und OHG geführt werden.

Alle Informationen zum Förderprogramm und für die Antragstellung finden Sie auf der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) .