NKI-Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ mit verbesserten Bedingungen - KEAN bietet Antragshilfe

03.03.2020: Der Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) wurde aktualisiert und verbessert: Ab sofort ist ein Zuschuss von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für Investitionen bis zu 20 Millionen Euro in den Bau und Ausbau von Radverkehr möglich. Finanzschwache Kommunen können bis zu 90 Prozent erhalten. Die Fördermittel werden über den Projektträger Jülich (PtJ) in einem zweistufigen Verfahren beantragt. In der ersten Stufe ist eine aussagefähige Projektskizze einzureichen. Jährlich werden zwei Antragsfenster geöffnet: vom 1. März bis 30. April und vom 1. September bis 31. Oktober.

Die KEAN bietet niedersächsischen Kommunen für dieses Förderprogramm ebenso wie für die Förderung von Klimaschutz-Modellprojekten eine NKI-Antragshilfe an. Durch Unterstützung bei der Antragsstellung soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass die vielen kommunalen Ideen aus Niedersachsen eine Förderung durch den Bund erhalten und schließlich realisiert werden. Die NKI-Antragshilfe erfolgt auf der Grundlage eines Kooperationsvertrags.

Leistung der KEAN:
Beauftragung eines Planungsbüros für bis zu zwei Beratertage (Auftragswert max. 2.000 Euro brutto) mit dem Ziel die innovative Projektidee in einer ersten professionellen Projektskizze für einen Antrag beim Projektträger Jülich (PtJ) zu formulieren.

Leistung der Kommune:
Im Falle einer Projektförderung, erklärt sich die Kommune damit einverstanden, dass die Projekt-umsetzung kommunikativ von der KEAN begleitet und als Best-Practice-Beispiel landesweit verwendet wird.

Informationen zur KEAN-Antragshilfe 2020 als PDF