Förderprogramme für Energieeffizienz und Klimaschutz in Kommunen

Viele kommunale Maßnahmen zur Energieeinsparung, zum Klimaschutz oder zur Anwendung erneuerbarer Energien werden vom Land Niedersachsen, von der EU und insbesondere vom Bund (zum Beispiel über die KfW und das BAFA) gefördert. Die wichtigsten Förderprogramme haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt.

Aktuell:

  • Für die NKI-Förderaufrufe "Investive Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte" und "Klimaschutz durch Radverkehr" bietet die KEAN niedersächsischen Kommunen Hilfe bei der Antragstellung an. Das nächste Antragsfenster ist vom 1. März – 30. April 2020 geöffnet. Informationen zur Antragshilfe (PDF)
  • Für Kommunen ist es seit dem 1. Januar 2020 ganzjährig möglich, Fördergelder über die Kommunalrichtlinie zu beantragen. Zudem wird die Höhe der Mindestzuwendungsbeträge für Radverkehrsprojekte auf 5.000 Euro herabgesetzt.

Die Kommunalrichtlinie

Das wichtigste Förderprogramm für Kommunen, die sogenannte Kommunalrichtlinie, ist umfassend neugestaltet und erweitert worden. Ab dem 1. Januar 2019 ist die neue „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ gültig, die zum 1. Januar 2020 nochmals leicht geändert wurde. Die novellierte Kommunalrichtlinie bietet unter anderem Förderung für nachhaltige Mobilität, die Einführung von kommunalem Energiemanagement sowie eine klimafreundlichere Abwasserbehandlung in Kläranlagen.

Anträge auf Zuwendung können ab 1. Januar 2020 ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Detaillierte Informationen zu den Förderschwerpunkten der Kommunalrichtlinie

Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des Bundesumweltministeriums kostenfreie Beratung an (telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail unter skkk@klimaschutz.de).

Förderprogramme nach Bereichen


Förderübersichten

Die Förderlandschaft ist vielschichtig und bietet eine große Vielzahl an Fördermöglichkeiten, einzelne Programme werden häufig angepasst. Die hier aufgeführten Förderübersichten und Beratungsangebote bieten aktuelle Informationen zu weiteren Förderprogrammen. 

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Ruth Drügemöller

0511 89 70 39-27

ruth.druegemoeller [at] klimaschutz-niedersachsen.de

Praxisbeispiel

Die Gemeinde Barßel hat Fördermittel für die Beratung zur Sanierung von Nicht-wohngebäuden für die Planung ihrer Sanierungs-vorhaben genutzt.

Das Praxisbeispiel als PDF