Programm "LandMobil" fördert Modellprojekte für bessere Mobilität in ländlichen Räumen

15.01.2019: Mit dem Förderprogramm „LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen“ will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Modell- und Demonstrationsvorhaben auf den Weg bringen, die die Mobilität der Menschen auf dem Land verbessern. Die ausgewählten Modellprojekte werden im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einem bis zu 80-prozentigen Zuschuss gefördert. Die maximale Fördersumme beträgt je Projekt 180.000 Euro. Der geforderte kommunale Eigenanteil beträgt mindestens 10 Prozent. Die beantragenden Kommunen sollten nicht mehr als 35.000 Einwohner haben.

Die Förderung wird über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) abgewickelt. In dem zweistufigen Antragsverfahren kann im ersten Schritt bis zum 01. April 2019 eine maximal achtseitige Projektskizze eingereicht werden. Die Bundesanstalt bewertet diese Projektskizzen und entscheidet dann über die Förderfähigkeit. Die Antragsteller werden erst nach positiver Prüfung aufgefordert formal die Antragstellung durchzuführen.

Der Förderzeitraum beträgt maximal 36 Monate. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, privatrechtliche Organisationen und Unternehmen, Gemeinden, Städte und Landkreise.

Es können auch ÖPNV-Angebotsverbesserungen gefördert werden.

In den einzureichenden Vorhaben soll mindestens eines der nachfolgenden Aktionsfelder bearbeitet werden:

  • Integrierte Mobilität
  • Bewusstseinswandel in Richtung alternativer Mobilitätsformen
  • Neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer
  • Verbesserung der Anschlussmobilität
  • Elternunabhängige Mobilitätslösungen

Weitere Informationen und Formulare auf der Seite der BLE