Umsetzungstipps für niedersächsische Kommunen im
Handlungsfeld Mobilität

Jede Kommune hat unterschiedliche Voraussetzungen für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität. Grundsätzlich geht es jedoch darum, passgenaue Maßnahmen zu identifizieren, die dazu dienen, die Mobilität der Menschen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Treibhausgasemissionen, Lärm und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Dazu gehörte es auch, alltägliche Wege zu verkürzen oder überflüssig zu machen. Dies führt in aller Regel zu attraktiveren öffentlichen Räumen sowie einer Steigerung der Lebensqualität in der Kommune.

Wir stellen Ihnen erprobte Maßnahmen im Handlungsfeld klimafreundliche Mobilität und Fördermöglichkeiten für diese vor. 

Übergreifende Strukturen und Personalkapazitäten schaffen

Um eine umfassende und stimmige Verkehrsplanung sicherzustellen, die die Bedarfe der Zukunft im Blick hat und für aufeinander abgestimmte Umsetzungsschritte sorgt, sind übergreifende Strukturen, Konzepte und qualifiziertes Personal notwendig. Für bestimmte Konzepte und Personalkosten ist es möglich, Fördermittel zu erhalten.


Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung

Verkehrsvermeidung lässt sich vor allem durch eine durchdachte Stadt- und Infrastrukturplanung sowie die Förderung regionaler Angebote erreichen.


Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung

Um den Verkehr vom Auto auf klimafreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern, sind attraktive Angebote des öffentlichen Presonenverkehrs und eine verbesserte Fahrradinfrastruktur, aber auch Anreize nötig. Auch in diesem Bereich können verschiedene attraktive Förderprogramme genutzt werden.


Maßnahmen zur Verminderung der Verkehrs-Emissionen

Damit der noch verbleibende Kfz‐Verkehr möglichst emissionsarm fahren kann, müssen sich neue umweltfreundliche Antriebssysteme und angepasste Fahrzeuggrößenklassen etablieren. Darüber hinaus gilt es den Verkehrsfluss zu optimieren – stets in Abwägung zwischen Autoverkehr, Öffentlichem Verkehr und dem Fahrrad. Die folgenden Maßnahmen können auf kommunaler Ebene hierzu beitragen.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Anke Kicker

0511 89 70 39-28

anke.kicker[at] klimaschutz-niedersachsen.de

Ruth Drügemöller

0511 89 70 39-27

ruth.druegemoeller [at] klimaschutz-niedersachsen.de

Kostenfreie Erstberatung zum Mobilitätsmanagement

Die KEAN übernimmt in der Zeit von September 2018 bis Februar 2019 für zehn niedersächsische Kommunen die Kosten für eine Erstberatung zum „betrieblichen Mobilitätsmanagement“ in der Kommunalverwaltung und den kommunalen Betrieben.  Mehr erfahren