Niedersachsen erhöht Förderung für Quartierskonzepte

Energetische Sanierung im Gebäudebestand im Fokus

Hannover, 19.11.2014 – Das Land Niedersachsen stellt zusätzliche Fördermittel für Quartierskonzepte zur energetischen Sanierung von Gebäuden zur Verfügung. Interessierte Kommunen können somit bis zu 85 Prozent, bei Haushaltssicherungskommunen bis zu 95 Prozent der Kosten gefördert bekommen. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die NBank setzen diese Initiative des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz um.

„Wenn wir die Klimaschutzziele in Deutschland erreichen wollen, müssen wir die Energieeffizienz im Gebäudebestand deutlich erhöhen. Mit dieser zusätzlichen Fördermaßnahme wollen wir in Niedersachsen ein deutliches Zeichen an die Kommunen senden: Integrierte Quartierssanierung in städtischen oder ländlichen Kommunen ist der Schlüssel für mehr Energieeffizienz. Das senkt Kosten, erhöht die Lebensqualität und schafft regionale Wertschöpfung“, erklärt der Niedersächsische Umweltminister, Stefan Wenzel.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Erstellung von integrierten Quartierskonzepten im Rahmen ihres Programms „Energetische Stadtsanierung“ mit einem Zuschuss von 65 Prozent der förderfähigen Kosten. Das Land Niedersachsen erhöht diese Förderung um weitere max. 20 bzw. 30 Prozent, um diese sehr sinnvolle Maßnahme voranzutreiben.

NBank ist die zentrale Anlaufstelle für die Beratung zum Förderprogramm sowie die Bewilligung der ergänzenden Landesförderung. Informationen zu diesem Programm wie auch zu anderen relevanten Förderungen des Landes, des Bundes und der EU zu Klimaschutz und Energieeffizienz erhalten interessierte Kommunen bei der Beratung der NBank unter Tel. 0511-30031-333 oder der E-Mail beratung@nbank.de.

„Die Fördermaßnahme ist ein ideales Instrument, Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebestand vor Ort systematisch voranzubringen und das Thema Energieeffizienz in den Kommunen zu verankern“, erklärt Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. „Dies ist ein wichtiger Baustein in unseren Aktivitäten. Darüber hinaus unterstützen wir die Kommunen in Niedersachsen bei der Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen lokalen Akteuren im Bereich des Klimaschutzes und bieten Informationen und Veranstaltungen an“, so Nolte weiter.

Pressekontakt:

Christoph Linden
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH
Osterstr. 60
30159 Hannover
Tel: 0511-897039-17
christoph.linden@klimaschutz-niedersachsen.de

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Weitere Informationen

Das Land Niedersachsen hat im Rahmen eines Sonderprogramms die KfW-Förderung für Quartierskonzepte aufgestockt.

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