Zuschüsse für Solarstromspeicher sinken

Klimaschutzagentur Niedersachsen rät Hauseigentümern jetzt über eine Anschaffung zu entscheiden

Hannover, 23.08.2017 – Angesichts der sinkenden Zuschüsse für Stromspeicher, rät die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Hauseigentümern, sich bald zu entscheiden. „Wer sich mit dem Gedanken trägt Solarstrom zu erzeugen und zu speichern, sollte sich nun näher damit befassen“, erläutert Geschäftsführer Lothar Nolte. Die Preise für die Batteriespeicher seien sinkend, aber der Tilgungszuschuss der KfW-Bank ebenfalls. Deshalb sei jetzt ein guter Zeitpunkt Nägel mit Köpfen zu machen.

Bis zum 30.9.2017 werden von der KfW noch 16 Prozent Tilgungszuschuss auf die förderfähigen Kosten von Speichern gewährt. Ab 1.10.2017 sind es 13 Prozent und in 2018 nur noch 10 Prozent. In der Summe könne dieser Zuschuss je nach Investitionshöhe und Anlage einige Hundert bis über 1000 Euro für eine kombinierte Photovoltaik-Anlage mit Speicher für ein Einfamilienhaus betragen. Zudem könne die gesamte Investition über einen günstigen KfW-Kredit finanziert werden.

„Es geht heute darum, möglichst viel vom erzeugten Strom selbst zu verbrauchen. Dabei helfen Batteriespeicher, die den Strom auch nachts und bei schlechtem Wetter verfügbar machen“, erklärt Nolte. „Mit einem Speicher können bis zu 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden. Das ist eine interessante Option für alle, die sich ein Stück unabhängig vom Strommarkt machen wollen. Erneuerbare Energie vom Hausdach ist zudem ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.“

Hauseigentümern empfiehlt Nolte eine unabhängige Solarberatung, um die individuellen Möglichkeiten für die Nutzung der Sonnenenergie auszuloten. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen biete in vielen Regionen die „Solar-Checks“ an. Diese Beratung  gebe wichtige Hilfestellungen. Als wichtigste Unterlage sollten die Stromrechnungen der letzten drei Jahre bereitgehalten werden. Nur auf dieser Grundlage könne eine fundierte Beratung zu Solarstrom stattfinden. Nähere Informationen unter www.klimaschutz-niedersachsen.de/solarenergie


Pressekontakt:
Barbara Mussack
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH
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