Umweltminister Wenzel zeichnet Hauseigentümer für besonders energieeffizientes Sanieren und Bauen aus

Hannover, 05.11.2016 –Seit dem Herbst 2015 macht die Grüne Hausnummer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen besonders energieeffiziente Wohnhäuser sichtbar. 170 solcher Grünen Hausnummern wurden inzwischen vergeben. Vier besonders herausragende Beispiele für eine gelungene energetische Sanierung hat der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel heute im Rahmen der achten „Effizienztagung Bauen und Modernisieren“ im Hannover Congress Centrum mit einem Preis ausgezeichnet. 

Familie Woelk aus Hildesheim erhielt für ihre gut geplante und erfolgreiche Sanierung eines 50er-Jahre Siedlungshauses den ersten Preis und freut sich über 1.500 Euro Preisgeld. Andrea Bode und Lutz Güntzel aus Lengede sind für ihre Sanierung eines Fachwerkhauses mit dem zweiten Preis und 1.000 Euro ausgezeichnet worden. Familie Lange aus Bücken und das Ehepaar Weißendorn aus Thomasburg teilen sich den dritten Preis mit jeweils 500 Euro Preisgeld. Die Auswahl traf eine sechsköpfige Fachjury. Umweltminister Stefan Wenzel zeigte sich bei der Übergabe der Preise begeistert vom Engagement der Preisträger: „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, ist es wichtig, dass viele Hauseigentümer aktiv werden und ihr Zuhause energetisch fit für die Zukunft machen. Die Träger der Grünen Hausnummer sind mit gutem Beispiel vorangegangen. Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen, wie aus typischen niedersächsischen Gebäuden energieeffiziente und ästhetisch gelungene Wohnhäuser entstehen können. Schauen Sie sich die Beispiele an, sie machen Lust und Mut, die Modernisierung des eigenen Heims anzugehen.“ 

Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, zog eine Gesamtbilanz: „Die mit der Grünen Hausnummer ausgezeichneten Häuser zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, unseren Gebäudebestand energetisch zukunftsfest zu machen. Sei es durch einen gut geplanten Neubau, mit Hilfe umfassender Sanierungen oder durch aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Uns ist es in der Jury daher nicht leichtgefallen, die besten Beispiele auszuwählen. Wichtig war uns, Projekte auszuzeichnen, die gut auf andere Gebäude übertragbar sind und so wirklich Vorbildwirkung haben können.“ Wichtig sei vor allem eine gute Planung, die auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens die unterschiedlichen Belange wie Behaglichkeit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz bestmöglich aufeinander abstimme und die vielen attraktiven Förderprogramme nutze. Nolte ist sich sicher, dass in Zukunft noch viele weitere Grüne Hausnummern in Niedersachsen zu sehen sein werden.

Hintergrund:

Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und ihrer regionalen Partner. Sie zeichnet Hauseigentümer aus, deren Neubau mindestens den Anforderungen „KfW-Effizienzhaus 55“ entspricht oder die ihren Altbau besonders energieeffizient saniert haben. Erfolgreiche Bewerber erhalten eine hochwertige Grüne Hausnummer für die Hausfassade sowie eine Urkunde. Inzwischen gibt es die Auszeichnung in sieben Regionen. Aus den 170 bisher vergebenen Hausnummern hat eine Fachjury vier besonders beispielgebende Häuser ausgewählt. 

Die Mitglieder der Jury:

Dr. Dörte Dörner, KfW Bankengruppe,  Angelika Blencke, Architektenkammer Niedersachsen, Günter Vogel-Cairénius, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Florian Lörincz, Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Pia Grund-Ludwig, EnBauSa, Lothar Nolte, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.

Die Preisträger und Preise:
1. Preis: Familie Woelk aus Hildesheim (1500 Euro)

2. Preis: Andrea Bode und Lutz Güntzel aus Lengede (1.000 Euro)

3. Preis: Familie Lange aus Bücken (500 Euro)

3. Preis: Mareike und Benjamin Weißendorn aus Thomasburg (500 Euro).

   

Pressekontakt:
Mareike Korte
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH
Osterstr. 60, 30159 Hannover
Tel: 0511 897039-36
mareike.korte@klimaschutz-niedersachsen.de

© Stefan Koch