Radverkehrsentwicklungsplan für größere Städte
In der Verkehrsplanung sollte der Radverkehr als eigenständiges Verkehrsmittel im Alltags- und Freizeitverkehr betrachtet werden. Um den Radverkehr langfristig strategisch zu fördern und zu entwickeln, bedarf es einer strategischen Planungsgrundlage, die von der Politik genehmigt und mit entsprechenden Haushaltsmitteln ausgestattet wird. Insbesondere die größeren Städte in Niedersachsen haben zu diesem Zweck einen Radverkehrsplan aufgestellt.

Beispiel Stadt Göttingen:
Das Fahrrad genießt in Göttingen einen hohen Stellenwert. Bereits 28 Prozent aller Wege werden in Göttingen mit dem Rad zurückgelegt – und das ist mit Herausforderungen verbunden, da es gerade auf schmalen Radwegen zu Konflikten kommen kann. Der Radverkehrsentwicklungsplan enthält 400 Maßnahmenvorschläge: vom einfachen Grünschnitt bis hin zum kompletten Straßenumbau. Zum Radverkehrsentwicklungsplan Göttingen

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