Mit der Sonne Strom erzeugen
Der Solarstrom vom Dach ist günstiger als der Strom aus dem Netz. Deshalb lohnt es sich, möglichst viel Solarstrom direkt im eigenen Gebäude zu verbrauchen. Jedes Jahr entscheiden sich viele niedersächsische Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer für eine PV-Anlage. Sie tragen damit zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei und senken den Bedarf an Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken. Bislang sind mehr als 4.200 Megawatt Photovoltaik installiert. Der Ausbau soll rasch steigen. Denn nach Berechnungen des Instituts für Solarenergieforschung in Hameln braucht Niedersachsen bis 2050 das Zehnfache an installierter PV-Leistung, nämlich 47 Gigawatt.
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Mit der Sonne heizen
Solarthermieanlagen lassen sich gut mit PV-Anlagen kombinieren. Für beides ist in der Regel genug Platz auf dem Dach. Solarthermie sorgt für die Erwärmung des Wassers im Gebäude und kann zusätzlich die Heizung unterstützen. Gerade der Wärmebedarf wird in vielen Bestandsgebäuden noch allein durch fossile Energien – Öl und Gas – gedeckt. Dies lässt sich reduzieren, wenn Solarthermie eingebaut wird. So kann z. B. die Heizungsanlage über viele Monate abgeschaltet werden, da sie für die Warmwasserbereitung nicht benötigt wird. Auch das ist ein wichtiger Beitrag zum Umstieg auf erneuerbare Energien.
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Umgebungswärme nutzen

Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme mit Hilfe von Strom für Antrieb und Pumpe – im Idealfall aus erneuerbaren Energien. Sie stellen zuverlässig und kontinuierlich Wärme zur Verfügung.

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