Steigende Energiepreise

Unabhängig von Öl und Gas

Die gestiegenen Energiepreise infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zeigen, wie verletzlich ein System ist, das noch immer viel zu stark von fossilen Energieträgern abhängig ist. Diese Seite gibt einen Überblick, wie man in den eigenen vier Wänden Schritt für Schritt unabhängiger von fossilen Energien werden kann.

Effizient heizen & dämmen

Es gibt viele Möglichkeiten, die Energiebilanz eines Gebäudes zu verbessern und hierdurch weniger Energie zu verbrauchen: Von einer schrittweisen Sanierung mit Einzelmaßnahmen wie die Dämmung von Decken oder Fassade über eine umfassende Sanierung des gesamten Gebäudes, bis hin zum Austausch der Heizung. Hierdurch lassen sich die Abhängigkeit von fossilen Energien sowie die Energiekosten schrittweise reduzieren. Für die Wärmewende in den eigenen vier Wänden stehen umfangreiche Förderprogramme zur Verfügung. 

So gelingt der Umstieg auf die Wärmepumpe

Wer fossile Energie nicht nur einsparen, sondern gänzlich davon unabhängig werden will, hat mit dem Einsatz einer Wärmepumpe die Möglichkeit dazu. Wärmepumpen beziehen rund drei Viertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Die gängigsten Wärmequellen sind Luft, Erdreich und Grundwasser. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen Anteil Strom für den Antrieb und die Heizungspumpe – im Idealfall aus erneuerbaren Energien. Wärmepumpen sind dabei in nahezu allen Gebäudetypen einsetzbar. Derzeit (Frühjahr 2026) stehen zudem umfangreiche Förderungen zur Verfügung.

Hilfreiche Informationen

Strom selbst erzeugen, nutzen und speichern

Photovoltaik-Anlagen ermöglichen eine dezentrale Stromerzeugung, lassen sich sehr wirtschaftlich betreiben und machen unabhängiger von steigenden Strompreisen. In Verbindung mit einem Stromspeicher kann man den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom auf 50 - 75 Prozent erhöhen. Hierdurch ist der Strom auch in den Morgen- und Abendstunden nutzbar, wenn die Photovoltaikanlage nur wenig oder keinen Strom erzeugt. Der eigene Solarstrom kann zudem im E-Auto genutzt werden - und durch bidirektionales Laden auch flexibel im E-Auto zwischengespeichert werden. 

Das E-Auto mit eigenem Solarstrom laden

Elektroautos bieten insbesondere dann eine Entlastung für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Mit einer PV-Anlage auf dem Hausdach steht dieser Strom zur Verfügung. Mit intelligentem Laden gelingt es, besonders viel PV-Strom für die Autobatterie zu nutzen. Wie das am besten funktioniert und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Lademethoden haben, erklären wir auf einer eigenen Seite zum Thema.

Bidirektionales Laden ermöglicht zudem, überschüssigen PV-Strom im eigenen Elektroauto zwischenzuspeichern und später ins Gebäude oder Netz zurückzugeben und garantiert somit grundsätzlich eine wirtschaftliche Nutzung. Neue Regelungen machen das bidirektionale Laden nun noch deutlich attraktiver. 

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