Aktionen und Projekte

Kreativität, Geschick und Ideen

Oftmals ist es nicht der Mangel an Informationen oder gutem Willen, der den Klimaschutz an manchen Stellen nicht vorankommen lässt. Für viele steht vielmehr die Frage im Raum: Was kann ich konkret tun? Und: Welche Auswirkungen hat mein Handeln auf die Umwelt und das Klima? Häufig sind eher praktische Tipps und Erlebnisse von großem Interesse und führen zu Veränderungen. Grund genug, Projekte und Aktionen der KEAN im Bereich der Klimabildung näher vorzustellen.

Für alle, die wieder raus wollen

Escape Room

Escape Rooms erfreuen sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit. Menschen aller Altersklassen begeben sich dabei in einen verschlossenen Raum, in dem sie innerhalb von einer Stunde Rätsel lösen müssen, um sich freizuspielen. Das Projekt „Act. Change. Escape the Room. Spiel für eine zukunftsfähige Welt" überträgt das Spielprinzip auf die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Der Escape Room wurde als mobiler und damit übertragbarer Raum konzeptioniert und erprobt. Die Inhalte und spielerischen Elemente sind so angelegt, dass kein detailliertes Hintergrundwissen zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorhanden sein muss.

Der Escape Room kann z. B. von außerschulischen Jugendgruppen, Schulklassen, Kursen des zweiten Bildungsweges, Vereinsmitgliedern oder Teams in Unternehmen genutzt werden. Auch bei Veranstaltungen wie Klimaschutz-Aktionstagen, Messen oder bei mehrtägigen Seminaren für Freiwilligendienstleistende, in Bildungsurlauben oder Projekttagen ist die Methode gut einzusetzen. 

Weitere Informationen zum Escape Room

Unser tägliches Handeln und seine Folgen fürs Klima

Wanderausstellung "Klima-Macher"

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unseres Jahrhunderts. Alle müssen gemeinsam aktiv werden, um dieser Herausforderung effizient entgegenzuwirken. Dazu bedarf es der Motivation aller Menschen, um Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu Themen für das eigene Handeln zu machen. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die wie keine andere Generation die Folgen des Klimawandels erleben werden.

Voraussetzung für die Bereitschaft zum aktiven Handeln ist Wissen über die Zusammenhänge von Klima und Klimawandel. Vor diesem Hintergrund hat die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit Unterstützung vom niedersächsichen Umweltministerium und RENN.nord die Wanderausstellung „Klima-Macher" entwickelt: An insgesamt sieben Exponaten erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Auswirkungen ihr tägliches Verhalten auf das Klima hat und was jede und jeder für mehr Klimaschutz tun kann. Denn: Wir alle können unseren CO2-Fußabdruck beeinflussen, indem wir bewusster konsumieren und den eigenen Lebensstil überdenken und ändern!

Weitere Informationen zur Wanderausstellung "Klima-Macher"

Die Wanderausstellung "Klima-Macher" informiert zu konkreten Handlungsmöglichkeiten für mehr Klimaschutz im Alltag.

Energieberatung und Ideenwettbewerb

Klima(s)check für Sportvereine

Fast 10.000 Sportvereine mit über 2,7 Mio. Mitgliedern sind im LandesSportBund Niedersachsen organisiert. Sie nutzen Gebäude und Sportanlagen, die oftmals in die Jahre gekommen sind und energetisch saniert werden müssten. Dazu fehlen vielen Vereinen jedoch das Know-how und die nötigen finanziellen Mittel. Der "Klima(s)check für Sportvereine" springt hier ein und stärkt das Bewusstsein und das Engagement für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in niedersächsischen Sportvereinen.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bietet zusammen mit dem LandesSportBund Niedersachsen e. V. (LSB) und dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz das Förderprogramm „Klima(s)check für Sportvereine" an. Das Programm besteht aus zwei Bausteinen: geförderte Energie- und Beleuchtungsberatungen sowie einem jährlichen Ideenwettbewerb. Das Umweltministerium stellt dafür bis zum Ende des Jahres 2020 jährlich 80.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Weitere Informationen zum "Klima(s)check für Sportvereine"

Kulturangebote für mehr Klimaschutz

Klimakultur

Auch im kulturellen Betrieb wird das Thema Klimaschutz vermehrt als Stoff aufbereitet. Ob in Kunstwerken, Fotografien oder in Form von Poetry-Slams: der Klimaschutz wird als relevantes Thema immer häufiger aufgegriffen. 

Kunst und Kultur sind seit jeher Wegbereiter für Veränderungsprozesse. Im kulturellen Bereich geht es darum, neue Wege zu bestreiten und über das Bekannte hinaus zu denken. Genau dies ist auch im Klimaschutz nötig. Im Bereich der Kultur wird das Neue immer auch als Chance gesehen und so wird auch der Klimaschutz entsprechend verarbeitet. 

Auch die KEAN hat im kulturellen Bereich bereits Veranstaltungen durchgeführt. In Hannover und Lüneburg wurden im Jahr 2018 zwei Poetry-Slams unter dem Motto "Mit dem Klima wandeln" durchgeführt.

Im Verlauf der gut besuchten Veranstaltungen kämpften Künstlerinnen und Künstler mit ihren Textvorträgen um den Titel. Nach zwei Vortragsrunden und einem spannenden Finale bestimmte das Publikum mit der Stärke seines Applauses die Sieger. 

Mal nachdenklich, mal wortstark, mal mit viel Sarkasmus setzten sich die fünf Wortakrobaten auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Klimawandel auseinander. In der zweiten Runde gaben sie dann Auszüge ihrer beliebtesten Bühnentexte zum Besten.

Highlights vom Poetry Slam "Mit dem Klima wandeln"

Die Videos zu den einzelnen Auftritten finden Sie auf unserem YouTube-Account.

Jugendliche verabreden sich mit dem Klima(schutz)

KlimaDates

Im Pilotprojekt "KlimaDates" hat die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen gemeinsam mit dem Verein BildungsCent e. V. kreative Veranstaltungsformate für Jugendliche entwickelt. Sie sind so konzipiert, dass Kommunen sie für ihre Ansprache von Jugendlichen zum Thema Klimaschutz nutzen können.

Die niedrigschwelligen und ungewöhnlichen Aktionen für ein "Date" mit dem Klimaschutz richten sich an Jugendliche ab 15 Jahren. Sie sollen dazu führen, dass sich die Jugendlichen mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen und im Idealfall eigene Aktivitäten starten.

Die drei entwickelten Veranstaltungsformate wurden zunächst im Landkreis Heidekreis und der Stadt Cloppenburg durchgeführt. Auf Grundlage dieser Erfahrungen sind ein Leitfaden und ein Kommunikationspaket erstellt worden, mit deren Hilfe kommunale Klimaschutzmanagerinnen und -manager oder andere Akteure die Veranstaltungen eigenständig in ihrer Kommune umsetzen können.

Weitere Informationen zu den "KlimaDates"

Das "Energiehaus"

Interaktives Ausstellungsstück zeigt Effizienzpotenziale in Wohngebäuden

Das „Energiehaus" der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und ihrer regionalen Partner zeigt exemplarisch, wie Sie Ihre eigenen vier Wände für die Zukunft fit machen können und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Im Maßstab 1:10 sehen Sie, wie Strom und Wärme in Ihrem Haus effizient genutzt werden können. Egal ob durch verschiedene Dämmtechniken oder den Einsatz von erneuerbarer Energie sowie Strom- und Wärmespeichern: die Möglichkeiten im Gebäudebereich sind vielfältig und sollen durch das Energiehaus demonstriert werden. 

Denn Fakt ist: Rund ein Drittel der genutzten Endenergie verbrauchen die Deutschen heute in ihren vier Wänden. Davon entfällt ein Großteil auf das Heizen, nur ein kleiner Teil wird für den Strom im Haushalt verwendet. Hier liegen also große Potentiale – zum Energie- und Kostensparen ebenso wie für den Klimaschutz.

Das Energiehaus kann für Messen oder ähnliche Veranstaltung rund um die Themen Energieeffizienz und Gebäudesanierung ausgeliehen werden. Die entsprechenden Konditionen und Kontaktdaten von der Energie Ressourcen Agentur Goslar finden Sie im folgenden PDF, welches das Ausstellungsstück "Energiehaus" näher vorstellt.

Ansprechpartnerin

Kontakt

Ruth Märtin

0511-89703937
ruth.maertin [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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