In Kommunen

Gute Infrastruktur für Radfahrer

Der Radverkehr kann erhebliche Beiträge zur Lösung der Verkehrsprobleme in den Kommunen leisten und ist für den Klimaschutz von hoher Bedeutung. Voraussetzung ist, dass der Radverkehrsanteil in der Kommune im Vergleich zu heute gesteigert wird. Hierfür ist ein intaktes, sicheres und vollständiges Radverkehrsnetz nötig, ergänzt durch weitere Infrastruktur.

Zu einer guten Radverkehrsinfrastruktur gehören neben sicheren Radwegen auch Abstellanlagen in Innenstädten und Wohngebäuden oder Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen. Hinzu kommen nicht-investive Maßnahmen wie z. B. fahrradfreundliche Ampelschaltungen.

Förderung

Die Kommunalrichtlinie fördert investive Maßnahmen im Bereich klimafreundliche Mobilität, zum Beispiel:

  • verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsstationen, mit dem Ziel, die verschiedenen Verkehrsmittel des Umweltverbundes überdurchschnittlich miteinander zu verknüpfen
  • Wegweisungssysteme für den alltagsorientierten Radverkehr,
  • Ergänzung vorhandener Radwegenetze (Lückenschluss durch Radwege, Fahrradstraßen, Radschnellwege oder Radfahr- und Schutzstreifen)
  • Umgestaltung von Knotenpunkten, die zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur dienen
  • LED-Beleuchtung der neu errichteten Radwege,
  • Radabstellanlagen

Radverkehrsentwicklungsplan

In der Verkehrsplanung sollte der Radverkehr als eigenständiges Verkehrsmittel im Alltags- und Freizeitverkehr betrachtet werden. Um den Radverkehr langfristig strategisch zu fördern und zu entwickeln, bedarf es einer strategischen Planungsgrundlage, die von der Politik genehmigt und mit entsprechenden Haushaltsmitteln ausgestattet wird. Insbesondere die größeren Städte in Niedersachsen haben zu diesem Zweck einen Radverkehrsplan aufgestellt.

Kontakt

Anke Kicker

0511 89 70 39-28
anke.kicker [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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