© Janto Trappe

Politische Vereinbarungen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung

International

2015 haben die Vereinten Nationen internationale Ziele nachhaltiger Entwicklung verabschiedet, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) und diesbezüglich den „Aktionsrahmen für Bildung 2016-2030“ aufgestellt. Dieser Aktionsrahmen definiert konkrete Maßnahmen und Strategien zur Schaffung der Förderung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Hierauf baut das gleichnamige UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE mit seinen fünf Handlungsfeldern auf:

  • Politische Unterstützung/Integration
  • Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen
  • Kompetenzentwicklung bei Lehrkräften und Multiplikatoren
  • Stärkung und Mobilisierung der Jugend
  • Förderung auf lokaler Ebene (Städte, Gemeinden, Regionen)

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Deutschland

Auf Bundesebene existiert die beim Bundesumweltministerium (BMUB) angesiedelte „Nationale Klima-schutzinitiative“ (NKI). In der NKI ist die Unterstützung der Klimabildung in Deutschland festgelegt. Im Lenkungsgremium “Nationale Plattform” sind 37 Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengeschlossen. Das Gremium trifft sich halbjährlich zum „Agendakongress BNE“.

Im Juni 2017 hat die Nationale Plattform unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Deutschland den „Nationalen Aktionsplan" verabschiedet. Mit 130 Zielen und 349 konkrete Handlungsempfehlungen soll er in den einzelnen Bildungsbereichen dazu führen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird.

Auf Arbeitsebene existieren sechs sog. „Fachforen“ (Frühkindliche Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Non-formales und informelles Lernen, Jugend und Kommunen) als beratende Arbeitsgremien, in die zehn Partnernetzwerke als Impulsgeber eingebunden sind.

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