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Klimaschutz-Wissen und nachhaltige Mobilität für Grundschulen

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Unterrichtsmaterialien für die Klassen 3 bis 5

Häufigere Hitzewellen, Starkregen und Sommerhochwasser oder Winter ganz ohne Schnee – diese Auswirkungen der Klima-erwärmung erleben Erwachsene und auch Kinder und Jugendliche schon heute. Die Kinder werden die Folgen des Klimawandels in ihrem Leben jedoch noch deutlicher wahrnehmen. Deshalb liegt es nahe, die Themen Klimawandel und Klimaschutz bereits in der Grundschule aufzugreifen: Durch das Verdeutlichen der Zusammenhänge gewinnen die Kinder neue Erkenntnisse und können aus diesen Strategien für klimafreundliches Handeln in ihrem persönlichen Umfeld ableiten.

Mit den Unterrichtsmaterialien "Klimaschutz und Klimawandel – Ursachen verstehen und selbst aktiv werden" wird Lehrerinnen und Lehrern die Bearbeitung des Themenfeldes Klimaschutz erleichtert. Die Materialien richten sich an die Klassenstufen 3 bis 5 und zielen darauf ab, ein grundlegendes Verständnis von Klima, Klimaschutz und Klimawandel zu schaffen und zum Handeln zu motivieren. Differenzierungen in den Aufgabenstellungen erlauben den Einsatz in verschiedenen Klassenstufen und Schulformen. Die Materialien bestehen im ersten Teil aus Grundlagenwissen zum Klimawandel, das speziell für Lehrkräfte aufbereitet ist. Im zweiten Teil folgen 16 Arbeitsblätter, jeweils als Lehrmaterial und Kopiervorlagen für die Schülerinnen und Schüler.  

Die Unterrichtsmaterialien sind so konzipiert, dass  sie sich sowohl für Einzelstunden als auch für Unterrichtsreihen oder Projekttage und -wochen eignen. Möglich ist auch die Umsetzung eines Wettbewerbs innerhalb oder zwischen Schulen, entsprechende Hinweise finden sich in den Texten.

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Peer-Learning für nachhaltige Mobilität

Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 haben die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die Niedersächsische Landesschulbehörde gemeinsam neue Unterrichtsmaterialien zu sicherer und klimafreundliche Mobilität auf dem Schulweg entwickelt. Hintergrund ist, dass viele Eltern ihre Kinder morgens mit dem Auto zu Schule bringen und denken, damit tun sie ihnen etwas Gutes. Doch das Gegenteil ist der Fall: Durch die sogenannten Elterntaxis entstehen immer öfter gefährliche Situationen vor den Schulen – für die anderen wie für die eigenen Kinder. Auch für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder ist ein selbstständig zurückgelegter Schulweg besser, zum Beispiel zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus. Und nicht zuletzt leisten die Kinder damit einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und bauen frühzeitig klimabewusste Verhaltensroutinen auf.

Die Broschüre Elterntaxis - Was tun gegen dicke Luft vor der Schule?unterstützt Lehrerinnen und Lehrer in ihrer pädagogischen Arbeit. Die Materialien beinhalten Hintergrundwissen zu nachhaltiger und sicherer Mobilität, erfolgreiche Praxisbeispiele von niedersächsischen Schulen sowie altersgerecht aufbereitete Unterrichtseinheiten. Zudem wird ein Überblick über bereits bestehende Angebote und Maßnahmen gegeben, wie die Einrichtung eines „Schulbusses auf Füßen“ oder von sogenannten Elternhaltestellen. Über den Ansatz des Peer-Learning – also dem Lernen der Schülerinnen und Schülern voneinander auf Augenhöhe – sollen die Kinder zum Handeln motiviert werden.

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