Energieberatung für Unternehmen

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Energieberatung

Betriebliches Energiemanagement beginnt mit einer guten Energieberatung. Und vor der Energieberatung steht die Suche und Auswahl eines Energieberaters (oder einer Energieberaterin). Wichtig ist, dass der Energieberater sowohl branchenspezifische Kenntnisse im Bereich Energietechnik nachweisen kann, als auch betriebswirtschaftlich geschult ist. Nur so kann er Einsparpotenziale technisch identifizieren und die wirtschaftlich richtigen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs entwickeln.

Eine Energieberatung kann in unterschiedlicher Form und Tiefe stattfinden. Ein erster Schritt ist ein Impulsgespräch mit einer grundsätzlichen Potenzialanalyse. Auf Basis dieser ersten Analyse ist es sinnvoll, eine ausführlichere Initialberatung mit einer anschließenden Detailberatung in Anspruch zu nehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen kann eine solche Beratung durch das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ der BAFA unterstützt werden. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ der BAFA

Impulsberatungen

Die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit hat über ihre Geschäftsstelle bei der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen im Sommer 2016 ein Konzept für Impulsberatungen entwickelt, welches von September bis Dezember 2016 umgesetzt wurde.  

Ziel einer Impulsberatung ist, im jeweiligen Unternehmen Möglichkeiten für die Einsparung von Material und Energie zu identifizieren und Lösungswege aufzuzeigen. So soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen der Einstieg in einen effizienten Umgang mit Ressourcen erleichtert werden. 

Insgesamt 55 solcher kostenfreien Beratungen haben im Projektzeitraum in den Landkreisen Oldenburg, Harburg, Grafschaft Bentheim, Osnabrück, Goslar, Osterode am Harz und im Raum Braunschweig-Wolfsburg stattgefunden. 

Anfang 2017 wird das Projekt evaluiert, eine Neuauflage ist geplant. Aus der ersten Projektphase liegen erste Erfahrungsberichte vor:

Initialberatung

Bei einer Initialberatung werden zunächst die Beratungsziele und das generelle Vorgehen festgelegt. Nach einer Ortsbegehung mit dem Energieberater stellt das Unternehmen die nötigen Daten zu Energieverbräuchen und –kosten zur Verfügung. Der Energieberater analysiert die Daten, macht erste Maßnahmenvorschläge und erstellt einen Abschlussbericht über die Initialberatung. Auf dieser Basis kann das Unternehmen entscheiden, wie es weiter vorgehen möchte – zum Beispiel mit einer Detailberatung.


Detailberatung

Die Detailberatung kann auf einer Initialberatung aufbauen, oder ein Unternehmen entscheidet sich sogleich für diese Variante. Am Ende der Detailberatung steht nicht nur ein Abschlussbericht, sondern ein konkretes Energiesparkonzept. Dazu erhebt der Energieberater zunächst die nötigen Daten, auch durch eigene Messungen, und entwickelt daraus energetische Optimierungsmaßnahmen. Das abschließende Energiesparkonzept nimmt bereits eine Bewertung der Maßnahmen vor und schlägt die nächsten konkreten Schritte zur Umsetzung vor. Das Unternehmen kann nun entscheiden, in welcher Form das Konzept umgesetzt werden soll. 

Welche Energiemanagementsysteme gibt es?

Kontakt

Ihr Ansprechpartner:

Thorben Vahlenkamp

0511 89 70 39-21

thorben.vahlenkamp [at] klimaschutz-niedersachsen.de

Energieberatung

Für Unternehmen gibt es verschiedene Angebote der Energieberatung.

KfW Beraterbörse

Bundesstelle für Energieeffizienz (Anbieterliste)

Energieeffizienz-Experten

Förderprogramme

Energieberatungen werden im Rahmen des Programms "Energieberatung im Mittelstand" von dem BAFA gefördert. Informationen finden Sie in der Rubrik 

Förderprogramme