Architektinnen und Architekten, Energieberaterinnen und -berater

Nachverdichtungen und Aufstockungen im Bestand

Grüner Montag: Veranstaltungsreihe zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen

 Inhalte

Aufstockungen von bestehenden Gebäuden leisten genauso wie Nachverdichtungen einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen, beispielsweise wird dadurch der Flächenverbrauch nicht weiter vergrößert und der Bedarf an neuen Baugebieten reduziert. Auch innerstädtisch bieten die verdichteten Strukturen viele Vorteile. Zudem können die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert, erneuerbare Energien implementiert sowie nachhaltige Baustoffe eingebracht werden. Doch wie gelingen solche Projekte und welche Besonderheiten sind zu beachten?

  • Projektbericht "Aufstockung Parkhaus durch Wohnkrone" in der Innenstadt von Hannover. Die Wohnkrone ist ein Prototyp der Siedlungsebene 2.0. Das vorhandene Parkhaus wurde im Zuge der Sanierung von Fassade und Eingangsbereich mit Penthäusern aufgestockt. Im Bericht wird erläutert, welche Konzepte für dieses Projekt entwickelt und welche Erfahrungen gemacht wurden. Architekt Dipl.-Ing. Nils Nolting, CITYFÖRSTER architecture + urbanism, Hannover - Rotterdam - Tirana.
  • Projektbericht "Leineberg" in Göttingen.Dachaufstockung auf ein Bestandsgebäude als leichte Konstruktion in Holzbauweise. Sanierung und Umbau der bestehenden Normalgeschosse und Anbau von Aufzügen. Im Bericht wird erläutert, welche Konzepte für dieses Projekt entwickelt und welche Erfahrungen gemacht wurden. Architekt Dipl.-Ing. (FH) Oliver Eggert / Dipl.-Ing. Frank Dannhauer, onp schwieger Architekten Ingenieure, Göttingen.
  • Impuls-Vortag: Nachverdichtungen und Aufstockungen im Bestand. Potenziale, Besonderheiten und Grenzen. Architektin Dipl.-Ing. Petra Lea Müller, Münster

 

Wenn Deutschland die nationalen und internationalen Klimaziele erreichen will, ist der Gebäude- und Bausektor mit allein 40% der energie- und prozessbedingten Emissionen ein entscheidender Schalthebel. Trotz der Dringlichkeit einer Trendwende ist seit über einem Jahrzehnt eine Stagnation beim Einsatz Erneuerbarer Energien im Gebäudebestand festzustellen und auch die Sanierungsrate ließ sich in den vergangenen Jahren quantitativ und qualitativ nicht wesentlich steigern.

Das zukünftige Bauen wird sich also nachhaltig verändern müssen und alle Verantwortlichen im Baubereich sind gefordert, Lösungen zu erarbeiten und in die Umsetzung zu bringen. Für Planerinnen und Planer bedeutet dies insbesondere, sich laufend über den Stand der Technik zu informieren, um die Bauherrinnen und Bauherren bei ihren oft komplexen Fragestellungen zuverlässig beraten zu können. Gerade im Bestand sind bauliche, technische und finanzielle Rahmenbedingungen nur im Einzelfall zu beurteilen und müssen in enger Kommunikation vermittelt werden.

Die Veranstaltungsreihe „Grüner Montag" nimmt sich dieses Themas mit einem besonderen Blick auf den Bestand an. Ziel ist es, die Planenden ebenso wie die öffentlichen und privaten Auftraggeber auf dem Weg zur passenden baulichen Lösung zu unterstützen. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils konkrete Lösungsstrategien vorgestellt.

GRÜNER MONTAG: Eine Veranstaltungsreihe der Architektenkammern in Bremen und Niedersachsen und der Klimaschutzagenturen des Landes Bremen (energiekonsens) und des Landes Niedersachsen (KEAN) in Kooperation mit proKlima Hannover.

Weitere Informationen zum Ablauf der Online-Seminare der Architektenkammer Niedersachsen finden Sie unter dem Menüpunkt "Teilnehmerinformationen".

Die Veranstaltung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 3 Unterrichtseinheiten (UE) Wohngebäude, 3 UE Nichtwohngebäude und 3 UE Energieaudit DIN 16247 angerechnet.

20.03.2023, 15:30 Uhr bis 20.03.2023, 17:30 Uhr

Online

Gerhard Krenz
0511-89 70 39-22
gerhard.krenz [at] klimaschutz-niedersachsen.de

50 €

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