Hauseigentümer/innen gestalten die Energiewende

Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden haben viele Möglichkeiten, zum Klimaschutz und zur Energiewende beizutragen, denn die Energiesparpotenziale durch Verbesserung der Gebäudetechnik oder der Gebäudehülle sind groß. Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützten wir sie dabei, in ihren Gebäuden Energie zu sparen.

Was Gebäude zum Klimaschutz beitragen können

Wenn der Klimawandel wirksam aufgehalten werden soll, müssen die Emissionen aus dem Gebäudebereich stark reduziert werden. Mehr als zwei Drittel der Energie in Wohnhäusern wird für das Heizen verbraucht. Warmwasser macht mit einem knappen Sechstel den zweitgrößten Posten aus, Licht liegt bei unter 2 Prozent. Darum ist es vor allem nötig, die Gebäude so zu bauen und zu sanieren, dass sie möglichst wenig Energie für Heizung und Warmwasser benötigen. Der dann noch bestehende Energiebedarf sollte aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die konkreten Ziele für Deutschland sind in der Energieeffizienzstrategie Gebäude der Bundesregierung festgelegt. Demnach dürfen Gebäude im Jahr 2050 nur noch durchschnittlich so viel Energie benötigen wie ein KfW-Effizienzhaus 55. Da es nicht möglich ist, alle Altbauten auf diesen Effizienzstandard zu bringen, müssten die jetzt entstehenden Neubauten noch energieeffizienter errichtet werden, um insgesamt den nötigen Durchschnitt zu erreichen.

Endenergieverbrauch der privaten Haushalte in Deutschland

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erhöhen den Wert von Immobilien und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Dabei lohnt es sich, schon heute an morgen zu denken. Denn die Kosten eines Neubaus oder einer Sanierung können erhebliche Größenordnungen erreichen. Umso wichtiger ist es, wirtschaftlich vorzugehen: Das bedeutet, bei einem Neubau bereits den Energieeffizienzstandard von morgen zu beachten und bei einer Sanierung Maßnahmen sinnvoll zu verknüpfen. Denn die gegenwärtigen Sanierungszyklen liegen bei etwa 55 bis 75 Jahren. Wenn es um die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden geht, spielen also nicht nur die Baukosten eine Rolle, sondern auch die Folgekosten wie Betrieb und etwaige Sanierungen der Gebäude.

Der erste Schritt ist eine unabhängige und qualifizierte Beratung

Welche Maßnahmen möglich und sinnvoll sind, ist von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich. Ein erster wichtiger Schritt ist deswegen eine individuelle Beratung. Im Folgenden finden Sie unsere Angebote für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. Außerdem bieten die regionalen Energieagenturen und die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostengünstige Erstberatungen an. Die Beraterinnen und Berater wissen auch, welche Fördermittel für die geplanten Maßnahmen beantragt werden können.

Energieberatungsstellen in Niedersachsen

Beratungsangebote von Energieagenturen und der Verbraucherzentrale nach Postleitzahlen

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