Status Quo
Im Mai 2024 wurde das sanierte Klimabad eröffnet. Mit der Erfahrung aus dem ersten Jahr werden aktuell Abläufe an kleinen Stellschrauben optimiert. Zudem sind kleine (bauliche) Maßnahmen geplant.
Personal
Seitens der Stadtverwaltung betreuten zwei Bautechniker, zwei Verwaltungskräfte und ein Badbetriebsleiter das Projekt mit insgesamt ca. 0,18 Stellenanteile Vollzeitäquivalent pro Person.
Kosten
Eine Summe von 3,5 Mio. Euro, inkl. ZILE-Förderung von ca. 800.000 Euro, 330.000 Euro durch diverse Spenden und Eigenmittel der Kommune von ca. 2,2 Mio. Euro.
Das Fazit fällt positiv aus
Nach umfassender Erneuerung zeigt das Naturbad, wie sich Komfort, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen lassen: Die Badewassererwärmung erfolgt nun vollständig über Abwärme aus dem nahegelegenen Blockheizkraftwerk der Abfallwirtschaftsgesellschaft. Durch die Nutzung des sommerlichen Wärmeüberschusses wird eine bisher ungenutzte Energiequelle sinnvoll erschlossen. Damit bleibt das Wasser angenehm warm und die Betriebskosten kalkulierbar. Die Gebäude werden derweil mittels witterungsgeführter Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Das Ergebnis: Der Primärenergiebedarf des Bads sinkt deutlich und jährlich werden rund 200 Tonnen CO₂ vermieden.
Karsten Bödeker, erster Stadtrat und Leiter des Fachbereichs Ordnung und Sport der Stadt Bassum erläutert:
In der ersten Saison besuchten etwa 16.000 Gäste in dreieinhalb Monaten das Naturbad; das ist nach jahrelanger Schließung ein hervorragendes Ergebnis! Das Bad ist als Naturbad in der Umgebung einzigartig und wird auch wegen der idyllischen aber dennoch gut erreichbaren Lage im Stiftspark als Perle Bassums bezeichnet. Und der Förderverein Bassumer Bäder e.V. setzt sich weiterhin für die Belange des Naturbads ein und erhöht die Attraktivität. Er unterstützt die Stadt mit Arbeitsdiensten, organisiert Veranstaltungen für Jung und Alt und akquiriert Sponsor:innen. 