Niedersächsische Wärmebedarfskarte

Wärmebedarfskarte für Niedersachsen

***Aktueller Terminhinweis: Gerne möchten wir mit allen Interessierten im Austausch bleiben und Fragen zur Wärmebedarfskarte in größerer Runde klären. Dafür bieten wir eine digitale Fragestunde zur Wärmebedarfskarte an. Der nächste Termin findet am 28. Februar 2024 statt.***

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) hat im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz eine digitale „Wärmebedarfskarte für Niedersachsen“ erstellen lassen. Diese Daten dürfen zweckgebunden allen niedersächsischen Städten und Gemeinden für die Erstellung ihrer Kommunalen Wärmeplanung weitergegeben werden, um die Datenbeschaffung für einige der erforderlichen Inhalte dieser Aufgabe zu erleichtern. Die Wärmebedarfskarte stellt ein Hilfsangebot vom Ministerium und der KEAN zur freiwilligen Nutzung ohne Gewährleistung und Haftung dar.

***Die Daten können weiterhin bei uns angefordert werden.***

Inhalte der Wärmebedarfskarte

Die Wärmebedarfskarte beinhaltet u. a. gebäudescharfe Informationen zum Wärmebedarf für Raumwärme und Warmwasser der niedersächsischen Wohn- und Nichtwohngebäude im Bestand (Stand 2022) unter Berücksichtigung hierfür relevanter Gebäudeparameter und Typologiewerte.

Den Kommunen wird ein gebäudescharfer Geodatensatz kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dieser Datensatz enthält neben dem Wärmebedarf für den Ist-Zustand und den vollsanierten Zustand nach GEG-Anforderungen und nach KfW-Standard auch Informationen zu den Baualtersklassen und den Gebäudetypen. Die Daten werden darüber hinaus in verschiedenen aggregierten Formen (Aggregationsebenen) mit relevanten Kennzahlen (z. B. Wärmedichte) bereitgestellt. So zeigt die Wärmebedarfskarte im Gemeindegebiet einzelne Teilgebiete auf, in denen die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand und zentraler oder dezentraler Wärmeversorgungslösungen durch die Kommune gezielt und in einem anschließenden Schritt weiterverfolgt werden können. Dazu dient die Aufbereitung in (a) Hotspots (Gebiete mit hohem Wärmebedarf), (b) potenzielle Versorgungsgebiete und (c) Wärmelinien:

Wichtig: Die Wärmebedarfskarte kann im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung die Bestands- und Potenzialanalyse sowie die Ableitung des Einsparpotenzials in den Szenarien unterstützen. Die Wärmebedarfskarte ist nicht als Planungsgrundlage für eine Detail- oder Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gedacht und ersetzt keine vollständige Bestandsanalyse, sondern muss z. B. durch die aktuelle Wärmeversorgungsstruktur ergänzt und vertieft werden. Sie verschafft vielmehr einen ersten Überblick zur Ausgangslage, ohne dabei Detailfragen zu einzelnen Gebäuden zu klären. Dies ist auch nicht das Ziel der Kommunalen Wärmeplanung. Diese Detailinformationen sollten im Nachgang und innerhalb detaillierterer Ausarbeitungen, wie z. B. in Quartierskonzepten, erarbeitet werden. Eine kritische Prüfung der Daten wird empfohlen.

Einführung in die Methodik und Demonstration der Daten der Wärmebedarfskarte

Informationen zur Methodik, die bei der Erstellung der Wärmebedarfskarte angewandt wurde, und den Inhalten der Daten stehen als Videoaufzeichnungen sowie in Form von Dokumenten zur Verfügung.

Einführung in die Methodik:

Beschreibung der Daten:

FAQ: Die gesammelten Fragen und Antworten zur Wärmebedarfskarte können Sie hier einsehen. Eine Übersicht über Veranstaltungen zum Thema Wärmebedarfskarte und Kommunale Wärmeplanung finden Sie hier.

Videos

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Anforderung der Geodaten

Bei Interesse senden Sie bitte die unterschriebene Erklärung zur Einhaltung der allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen an kwp@klimaschutz-niedersachsen.de.

Hinweis für Landkreise, Energieagenturen und beauftragte Dienstleister:

Die Daten können nur an die Städte, Samtgemeinden und Einheitsgemeinden herausgegeben werden, da das Gesetz (§ 20 NKlimaG) diese als ausführende Stelle für die Kommunale Wärmeplanung vorsieht. Daher muss die Erklärung zur Einhaltung der allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen auch von diesen Stellen (Städte und (Samt-)Gemeinden) unterschrieben werden. Landkreise und Energieagenturen können von den Kommunen schriftlich beauftragt werden, sie koordinierend zu unterstützen und so ebenfalls Zugriff auf die Daten durch die Städte und Gemeinden erhalten. Eine direkte Übergabe der Daten an Landkreise, Energieagenturen, beauftragte Dienstleister o. ä. durch die KEAN ist ausgeschlossen.

Kontakt

Dr. Isabell Kiepe

0511 89 70 39-25
isabell.kiepe [at] klimaschutz-niedersachsen.de

Kontakt

Eike Bronn

0511 89 70 39-56
eike.bronn [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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