Niedersächsischer Klimaschutzwettbewerb

Klima kommunal

Der niedersächsische Wettbewerb ›Klima kommunal‹ zeichnet alle zwei Jahre herausragende kommunale Klimaschutzprojekte aus. Er wird gemeinsam von den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens und dem Umweltministerium des Landes ausgerufen. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen führt den Wettbewerb durch. Aktuell läuft die siebte Wettbewerbsrunde. Bis zum 31. März 2022 können Bewerbungen eingereicht werden.

Hat Ihre Kommune in den letzten Jahren vorbildliche Klimaschutzprojekte umgesetzt oder eine innovative Projektidee entwickelt? Dann lassen Sie sich dafür belohnen! Bewerben Sie sich im Wettbewerb „Klima kommunal" um attraktive Auszeichnungen und insgesamt 100.000 Euro Preisgeld. Eingereicht werden können Projekte und Projektideen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.

Kommunen haben die Chance auf:

  • Den Titel „Niedersächsische Klimakommune 2022", dotiert mit 20.000 Euro,
  • Auszeichnungen für Leuchtturmprojekte und
  • die Auszeichnung mit dem „Zukunftspreis Klima kommunal 2022".

Für die Preisgelder besteht keine Zweckbindung.

Bis zum 31. März 2022 können Kommunen die Wettbewerbsunterlagen für Projekte aus folgenden Bereichen einreichen:

  • Klimaschutz in Liegenschaften
  • Energieversorgung, Erneuerbare Energien und Speicherung
  • Klimaschutzprojekte in Kitas und Schulen
  • Klimaschutz für Unternehmen und private Haushalte
  • Klimafreundliche Mobilität
  • Anpassung an den Klimawandel

Niedersächsische Kommunen aller Größen können sich beteiligen, willkommen sind auch Projekte, die gemeinsam mit kommunalen Unternehmen, Stadtwerken und regionalen Energieagenturen umgesetzt werden. 

Jede Kommune kann bis zu drei Wettbewerbsbeiträge einreichen. Je Projekt muss ein ausgefülltes Wettbewerbsformular eingereicht werden. Die Formulare werden gesendet an: klimakommunal@klimaschutz-niedersachsen.de 
Alle eingereichten Projekte erhalten ein persönliches Feedback via E-Mail.

Das Mittwochsmeeting

Unkomplizierte Beratung für interessierte Kommunen

.Für Kommunen, die am Wettbewerb teilnehmen möchten, gibt es in diesem Jahr einen neuen Service. Unter dem Titel „Mittwochsmeeting: Das Beratungsangebot zum Wettbewerb Klima kommunal" bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen als Wettbewerbsorganisatorin alle zwei Wochen eine online-Beratung an. Hier können Fragen zur Teilnahme und den Wettbewerbsbedingungen schnell und direkt geklärt werden. 

Der nächste Termin: 02.02.2022, von 10:00-11:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nutzen Sie zur Teilnahme gern einfach den zoom-Zugangslink (Meeting-ID: 851 5953 0906, Kenncode: 639147).

Datenschutzhinweise: Informationen zur verwendeten Software „Zoom" und deren Datenschutzerklärung finden Sie unter: https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-security.html und https://zoom.us/docs/doc/Exec-Letter-DE.pdf

  • FAQ aus den Mittwochsmeetings

    Unsere Kommune hat ein Klimaschutzprojekt gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen umgesetzt. Können wir uns am Wettbewerb beteiligen, auch wenn die KEAN als Organisatorin des Wettbewerbs an unserem Projekt beteiligt ist?
    Ja, Ihre Kommune kann ein Klimaschutzprojekt einreichen, das gemeinsam mit der KEAN umgesetzt wurde, wird oder werden soll. Im Wettbewerb werden ausdrücklich auch Kommunen angesprochen, die Projekte z.B. gemeinsam mit (regionalen) Energieagenturen umgesetzt haben. Über eine Auszeichnung entscheidet eine unabhängige Fachjury.

    Unsere Kommune hat sehr viele Klimaschutzprojekte umgesetzt und in der Planung. Wie können wir uns am Wettbewerb beteiligen?
    Jede Kommune kann insgesamt bis zu drei Wettbewerbsbeiträge einreichen. Dazu zählen Projekte, die sich entweder in der Umsetzung befinden, bereits umgesetzt wurden oder eine Projektidee, die in Planung ist. Jeder Wettbewerbsbeitrag muss jeweils einem Handlungsfeld zugeordnet werden. Das heißt, Ihre Kommune kann z.B. ein Mobilitätsprojekt, ein Projekt zur Energieversorgung sowie ein Klimaschutzprojekt in Schulen einreichen oder aber drei Projekte im Bereich Klimafolgenanpassung. Nutzen Sie in solchen Fällen drei Wettbewerbsformulare, die entsprechend des jeweiligen Projektes ausgefüllt werden. Bei der Bewertung und Auszeichnung wird ein ganzheitlicher und nachhaltiger Klimaschutz von der Fachjury entsprechend gewürdigt und eingeschätzt.

    Wir haben ein Projekt gegen das Insektensterben und zur Begrünung in unserer Kommune. Können wir uns damit beim Wettbewerb ›Klima kommunal‹ beteiligen?
    Klimaschutz ist ein Querschnittsthema, Projekte und Maßnahmen berühren häufig verschiedene Handlungsfelder. Die Themen Bienen- und Insektensterben oder Begrünung von Flächen sind meist dem Umweltschutz zuzuordnen – weniger dem Klimaschutz und damit der Einsparung und Vermeidung von Treibhausgasen. Bei der Bewertung durch die Fachjury wird u.a. die Einsparung von CO2 berücksichtigt. So sind Projekte, die das Bienen- und Insektensterben aufhalten, nur entfernt für die Einsparung von Treibhausgasen verantwortlich und können nur bedingt einem der vorgegebenen Handlungsfelder zugeordnet werden. Dennoch werden bei der Bewertung auch die Anzahl der erreichten Menschen sowie die Art und Weise berücksichtigt, wie sie im ausgewählten Projekt zu klimafreundlicherem Handeln motiviert werden.

    Projekte, die die Begrünung von Dächern, Fassaden oder ehemals versiegelten Flächen beinhalten, sind hingegen der Klimafolgenanpassung zuzuordnen. Dieses ist wiederum ein Handlungsfeld im Wettbewerb ›Klima kommunal‹ und kann damit eindeutig zugeordnet werden.

    Wir sind eine sehr kleine Kommune, die aber den Klimaschutz ernst nimmt und bereits viele Projekte umgesetzt hat. Haben wir überhaupt eine Chance gegen große Städte?
    Ja, auf jeden Fall hat Ihre Kommune Chancen auf eine Auszeichnung im Wettbewerb. 2018 ist z.B. die Gemeinde Cremlingen für Ihr Engagement im Klimaschutz als Klimakommune ausgezeichnet worden – mit ca. 13.000 Einwohner. 2016 war es die Gemeinde Vrees – mit gerade einmal 1.800 Einwohnern. Die Fachjury berücksichtigt bei der Bewertung der Projekte sowohl die genutzten Möglichkeiten von kleinen und großen Kommunen als auch das Eigenengagement der Kommune selbst im Klimaschutz.

    Wir haben ein Projekt, das vor allem auf die Kommunikation und Sensibilisierung für Klimaschutz abzielt. Wie kann die CO2-Einsparung im Wettbewerbsformular entsprechend beziffert werden?
    Die Bilanzierung ist nicht bei allen Klimaschutzprojekten in den unterschiedlichen Handlungsfeldern einfach oder gar möglich. Wenn in einem Kommunikations- oder Bildungsprojekt die CO2-Einsparung nicht ermittelt werden kann, können andere Indikatoren herangezogen werden. Dies kann im Wettbewerbsformular erläutert werden. Zu den weiteren quantifizierbaren Indikatoren zählen im Wettbewerbsformular zum Beispiel die Anzahl angesprochener Personen. Dieser Indikator fließt in die Bewertung der Fachjury mit ein.

Preisverleihung des Wettbewerbs 2020

Titel Niedersächsische Klimakommune

Auszeichnungen für Leuchtturmprojekte

Hintergrund

Der Wettbewerb

Der Wettbewerb ›Klima kommunal‹ zeichnet seit 2010 vorbildliche kommunale Klimaschutzprojekte und - ideen aus Niedersachsen aus, er findet alle zwei Jahre statt. Träger des Wettbewerbs sind das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und die kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen führt den Wettbewerb durch. Neben dem Titel „Niedersächsische Klimakommune" dotiert mit 20.000 Euro und dem Zukunftspreis für innovative Projektideen, werden Preise für Leuchtturm-Projekte in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern verliehen.

Rückblick

Vorherigen Wettbewerbsrunden

  • Klima kommunal 2020

    Oldenburg und Osnabrück sind Niedersächsische Klimakommune 2020!

    Am 08. September 2020 verkündete die Fachjury ihre Entscheidung für das Jahr 2020. Die Städte Osnabrück und Oldenburg können sich zum nunmehr zweiten Mal "Niedersächsische Klimakommune" nennen. Die Stadt Oldenburg wurde für ihre Solar- und Bildungsinitiativen ausgezeichnet und die Stadt Osnabrück für ihr systematisches Engagement im Klimaschutz und bei der Klimafolgenanpassung durch Dachbegrünung.

    Neben den beiden neu gekürten Klimaschutzkommunen 2020 konnten jedoch auch sechs weitere Kommunen mit ihren Projekten überzeugen, wofür diese mit Preisgeldern von insgesamt 100.000 Euro belohnt wurden. Der Regionalverband Großraum Braunschweig überzeugte durch das gegründete Netzwerk SUNIVERSUM, welches das Thema Suffizienz in den Fokus rückt; die Stadt Gehrden konnte die Jury mit dem 100-Sonnendächer-Programm begeistern. Auch der Einsatz der Stadt Langenhagen für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität wurde mit dem Preis „Klimaschutz-Leuchtturm" gewürdigt, ebenso wie die Hansestadt Uelzen, die mit dem klimafreundlichen Neubaugebiet Im Deinefelde zu überzeugen wusste. Die Landkreise Wittmund und Friesland treiben in einer interkommunalen Kooperation die kommunale Wärmeplanung in den Landkreisen voran und wurden hierfür ebenfalls als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet. Den mit 10.000 Euro dotierten Zukunftspreis erhielt die Stadt Borkum für ihr Engagement auf dem Weg zur „Emissionslosen Nordseeinsel 2030".

    Die Preisträgerinnen des niedersächsischen Wettbewerbs „Klima kommunal 2020"

    Niedersächsische Klimakommune 2020 mit jeweils 20.000 Euro Preisgeld

    • Stadt Oldenburg: Projekte „Oldenburger Solarprogramm" und „Mobile Klimaschutzschule"
    • Stadt Osnabrück: Projekte „Osnabrücker Gründachstrategie" und "WebGIS-gestütztes Unterrichtsmodul: Der Klimawandel in meiner Stadt"


    Zukunftspreis mit 10.000 Euro Preisgeld

    • Stadt Borkum: Projekt „Emissionslose Nordseeinsel 2030"


    Klimaschutz-Leuchtturm mit 10.000 Euro Preisgeld

    • Regionalverband Großraum Braunschweig: Projekt „SUNIVERSUM – Netzwerk für das gute Leben"
    • Stadt Gehrden: Projekt "Das 100-Sonnendächer-Programm"
    • Stadt Langenhagen: Projekt „Langenhagen.bewegt.elektrisch"
    • Hansestadt Uelzen: Projekt "Klimafreundliches Neubaugebiet Im Deinefelde"
    • Landkreise Wittmund und Friesland: Projekt „Kommunale Wärmeplanung und erneuerbare Energien"

     

    Broschüre "Kommunale Klimaschutzprojekte"

    Die Broschüre zum Wettbewerb 2020 stellt alle 54 eingereichten Beiträge vor. Sie zeigt die vielfältigen Möglichkeiten im kommunalen Klimaschutz auf. Die Beispiele aus den Kommunen geben Anregungen und Hilfestellungen für Klimaschutzvorhaben unter anderem im Bereich Energieeffizienz, Mobilität und Klimaschutz in Schulen und Kitas."
    Die Broschüre zum Download (PDF)

  • Klima kommunal 2018

    Gemeinde Cremlingen ist niedersächsische Klimakommune - Umweltminister Lies zeichnet 14 Kommunen für herausragende Klimaschutzprojekte aus

    „Niedersächsische Klimakommune 2018", so darf sich die Gemeinde Cremlingen nahe Braunschweig seit dem 28.08.2018 nennen. Umweltminister Olaf Lies und der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages Bernhard Reuter überreichten der Gemeinde und 13 weiteren Kommunen heute ihre Auszeichnungen im Wettbewerb „Klima kommunal 2018". Der Wettbewerb wird von den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens und dem Umweltministerium ausgelobt und zeichnet alle zwei Jahre herausragende kommunale Klimaschutzprojekte in Niedersachsen aus. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen hat die Durchführung des Wettbewerbs übernommen.

    Bei der feierlichen Preisverleihung am Abend des 28. August 2018 im Alten Rathaus in Hannover sagte Lies: „Die Gemeinde Cremlingen hat sich das wichtige Thema der Energieeffizienz von Gebäuden vorgenommen und einen wirkungsvollen Weg gefunden, ihren Gebäudebestand klimafreundlicher zu machen. Mit Vorgaben zur Energieeffizienz eines Neubaugebietes und einem Förderprogramm für die Altbaumodernisierung zeigt die Gemeinde, wie auch kleine Kommunen ihren Handlungsspielraum nutzen und den Klimaschutz im Gebäudebereich voranbringen können. Auch die Klimaschutz-Leuchttürme und der Zukunftspreis führen uns deutlich vor Augen, dass Kommunen in ganz Niedersachsen Großes für den Klimaschutz leisten." Aus 46 Bewerbungen hat eine Expertenjury die 14 Preisträger ausgewählt, insgesamt 100.000 Euro Preisgeld wurden vergeben.

    Die eingereichten Bewerbungen zeigen die große Bandbreite von Handlungsmöglichkeiten, die Kommunen im Bereich Klimaschutz haben. Der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages Bernhard Reuter stellte eine Besonderheit fest: „Ein wichtiges Thema war in diesem Wettbewerb die klimafreundliche Mobilität. Von den eingereichten Projekten befassen sich 16 mit diesem Thema, deutlich mehr als in den vorherigen Wettbewerbsrunden. Das zeigt, dass die wichtige Frage nach der Zukunft unserer Mobilität jetzt aktiv von den niedersächsischen Kommunen angegangen wird."

    Professor Harald Welzer, Direktor der Stiftung FuturZwei für Zukunftsfähigkeit, hielt vor den über 120 geladenen Gästen aus Politik, Kommunalverwaltungen und Wirtschaft einen Festvortrag. Er bezeichnete Landkreise, Städte und Gemeinden als die Orte, an denen die heute notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen ganz konkret realisiert werden. Um diese Veränderungen flächendeckend voranzubringen, brauche es Geschichten des Gelingens. „Die Preisträger des Wettbewerbs Klima kommunal erzählen uns genau diese Geschichten.", so Welzer.

    Die Preisträger

    Niedersächsische Klimakommune 2018 mit 20.000 Euro Preisgeld:

    • Gemeinde Cremlingen: Projekte „KfW-55-Haus als Neubaustandard für das Neubaugebiet Holzweg II" und "Förderprogramm Altbaumodernisierung"


    Klimaschutz-Leuchtturm mit 8.500 Euro Preisgeld:

    • Stadt Damme: Projekte "Ausbau des dezentralen Nahwärmesystems in kommunalen Liegenschaften" und "KlimaQuartier"
    • Landkreise Göttingen und Northeim: Wettbewerb "Unser Dorf fährt elektrisch" und "Betriebliches Mobilitätsmanagement" (nur Landkreis Göttingen)
    • Stadt Göttingen: "Klimaschutz im Zentrum" und "Klimaschutz-Tage 2017"
    • Region Hannover und aha Zweckverband Abfallwirtschaft: "Vorrangnetz Alltagsradverkehr" und „Teilklimatisiertes Sozial- und Bürogebäude im Passivhausstandard"
    • Energieregion Hümmling: "Klimaschutz an Schulen der Energieregion Hümmling"
    • Stadt Springe: "Fernwärme für Springe" und "Gemeinsam zu Fuß zur Schule"


    Klimaschutz-Leuchtturm mit 4.000 Euro Preisgeld

    • Landkreis Cloppenburg: Projekt "Förderprogramm zur Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur im Landkreis Cloppenburg"
    • Landkreis Holzminden: Projekt "Nachhaltige Beschaffung"
    • Stadt Oldenburg: Projekt "GeoTour Klimaschätze in Oldenburg"
    • Stadt Osnabrück: Projekt "Solaroffensive 3.0"
    • Landkreis Rotenburg (Wümme): Projekt "10 Tage unter Strom... teste mich!"
    • Gemeinde Wallenhorst: Projekt "Bürgerbefragung zur Verbesserung der Radverkehrssituation"


    Zukunftspreis Klima kommunal 2018 mit 5.000 Euro Preisgeld

    • Stadt Nordhorn: Projekt "Ausbau von Komfortradwegen"


    Broschüre "Kommunale Klimaschutzprojekte"

    Die Broschüre zum Wettbewerb Klima kommunal 2018 (PDF) stellt alle eingereichten Projekte vor.

  • Klima kommunal 2016

    Die Städte Oldenburg und Osnabrück sowie die Gemeinde Vrees sind „Niedersächsische Klimakommune 2016"

    2016 fand der Wettbewerb "Klima kommunal" zum vierten Mal statt. Aus über 40 Bewerbungen wählte eine Fachjury die diesjährigen Preisträger aus. Diese wurden am 29. August 2016 öffentlich bekannt gegeben: Hauptsieger sind die Städte Oldenburg und Osnabrück sowie die Gemeinde Vrees. Alle drei Kommunen können sich jetzt „Niedersächsische Klimakommune 2016" nennen. Dieser Titel für herausragendes Engagement im kommunalen Klimaschutz wurde ihnen vom Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel und vom Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, Dr. Marco Trips, verliehen

    Zusätzlich wurden 14 Leuchtturmprojekte ausgezeichnet und zwei weitere Projekte mit dem erstmalig vergebenen „Zukunftspreis Klima kommunal 2016" geehrt. 46 Wettbewerbsbeiträge sind in diesem Jahr eingereicht worden, zwei mehr als im letzten Durchgang 2014.

    Die Preisträger

    Niedersächsische Klimakommune mit jeweils 20.000 Euro Preisgeld:

    • Stadt Oldenburg: Wärme aus Abwasser – ein Oldenburger Kooperationsprozess
    • Stadt Osnabrück: Energetische Stadtsanierung
    • Gemeinde Vrees: Klimaschutz bei allen Entscheidungen mitdenken – erfolgreich durch langen Atem seit 20 Jahren


    Leuchtturmprojekte mit jeweils 4.000 Euro Preisgeld:

    • Landkreis Harburg: Energiemanagement – durch Transparenz Effizienzgewinne und Kostenersparnisse erzielen
    • Landkreis Lüneburg: Neubau eines energieeffizienten Serverraums mit „frischer norddeutscher Außenluftkühlung"
    • Landkreis Schaumburg: BürgerEnergieWende
    • Hansestadt Stade: Gläserne Baustelle Stade-Hahle


    Leuchtturmprojekte mit jeweils 2.000 Euro Preisgeld:

    • Stadt Braunschweig: „change" - Projekt zur Energieeinsparung am Arbeitsplatz
    • Stadt Emden: Sanierungsbüro im Musterhaus
    • Stadt Geestland: Einführung von intelligenten Straßenbeleuchtungssystemen
    • Landkreis Grafschaft Bentheim: Veranstaltungsreihe „Klimaschutz in der Grafschaft Bentheim"
    • Region/Landeshauptstadt Hannover: e.coSport – energetische Sportstättensanierung und Umweltberatung für Sportvereine in der Region Hannover
    • Hansestadt Lüneburg: Wärmerückgewinnung aus dem Abwasserkanal am neuen Museum Lüneburg
    • Stadt Nordhorn: Erstellung eines energetischen Quartierskonzepts für die Nordhorner Blumensiedlung
    • Landkreis Osnabrück: STROM.bewegt – Elektrofahrschulauto des Landkreises Osnabrück
    • Gemeinde Wangerland: Die Nordseeflitzer
    • Stadt Wolfsburg: Ganzheitliche Sanierung des denkmalgeschützten Scharoun-Theaters Wolfsburg


    Zukunftspreis mit jeweils 2.000 Euro Preisgeld:

    • Stadt Hildesheim: Hildesheim-Drispenstedt - ein Quartier auf dem Weg zur Klimaneutralität
    • Samtgemeinde Nordkehdingen: Innovationszentrum Telearbeit


    Broschüre "Kommunale Klimaschutzprojekte"

    Die Broschüre zum Wettbewerb Klima kommunal 2016 (PDF) stellt alle eingereichten Projekte vor.

  • Klima kommunal 2014

    Buchholz in der Nordheide, der Landkreis Emsland und der Flecken Steyerberg sind „Niedersächsische Klimakommune 2014". 

    Sie sind die Hauptgewinner des niedersächsischen Wettbewerbs "Klima kommunal 2014". Acht weitere Kommunen wurden als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet und erhalten Geldpreise. Die Preisverleihung fand mit über 100 Gästen am 28.01.2015 im Alten Rathaus in Hannover statt. Die Preise wurden vom Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel und dem Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages Klaus Wiswe verliehen. „Die insgesamt 44 Wettbewerbsbeiträge zeigen eine beeindruckende Vielfalt an Maßnahmen. Sie alle sind nachahmenswerte Beispiele für erfolgreichen Klimaschutz in Niedersachsen" erklärte Umweltminister Stefan Wenzel bei der Preisverleihung. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Landrat Klaus Wiswe, ergänzte: „Die niedersächsischen Kommunen haben in diesem Wettbewerb gezeigt, wie engagiert und ideenreich sie Klimaschutz vor Ort bereits umsetzen und damit auch die regionale Wertschöpfung und die Einsparung von Energiekosten in den Kommunen voranbringen."

    36 Kommunen haben sich in diesem Jahr mit insgesamt 44 Beiträgen am Wettbewerb „Klima kommunal 2014" beteiligt. Mit kreativen und innovativen Ansätzen stellen sie ihre Klimaschutzaktivitäten vor und bewerben sich um den Titel „Niedersachsens Klimakommune 2014".

    Die hohe Beteiligung zeigt, dass Klimaschutz in den Kommunen kein Nischenthema ist, sondern in allen Handlungsfeldern der öffentlichen Unternehmen, Liegenschaften und Aktivitäten relevant ist.

    Thematisch wird in den Beiträgen das gesamte Spektrum des kommunalen Klimaschutzes abgebildet: Maßnahmen zur Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energien, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit oder Konzepte für Verkehr und Infrastruktur.

    Eine unabhängige Jury wählte Anfang Dezember aus den eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen die Preisträger aus. Eines wurde sehr deutlich: Der Wettbewerb „Klima kommunal", der dieses Jahr nach 2010 und 2012 zum dritten Mal stattfindet, setzte Impulse für mehr Klimaschutz und Energieeffizienz in den Kommunen. Denn sehr viele Kommunen haben zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen. Die Praxisbeispiele der Vorjahre konnten hier augenscheinlich zur Nachahmung anregen. Damit wird eines der erhofften Ziele des Wettbewerbs bereits erreicht.

    Ein weiteres Ziel der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist es, die Zusammenarbeit und Vernetzung in den Kommunen mit anderen lokalen Akteuren im Bereich Klimaschutz weiter voranzubringen und zu unterstützen.

    Broschüre "Kommunale Klimaschutzprojekte"

    Die Broschüre zum Wettbewerb Klima kommunal 2014 (PDF) stellt alle eingereichten Projekte vor.

Die Träger und Organisatoren des Wettbewerbs:

Fragen? Wir helfen gerne weiter

Kontakt

Sandra Dietrich

0511 89 70 39-21
sandra.dietrich [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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