Förderung

Maßnahmen wie die Steigerung von Energieeffizienz, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und energetische Sanierungen in kommunalen Liegenschaften sind mit Investitionen verbunden. Der Staat unterstützt bei diesen Investitionen mit einer Vielzahl von Förderprogrammen, die wir hier vorstellen möchten.

+++ Aktuell: Die Bundesregierung prüft derzeit die Auswirkungen des Urteils vom Bundesverfassungsgericht vom 15. November. Das Bundesfinanzministerium hat eine Haushaltssperre verfügt - entsprechend kann derzeit keine Bewilligung von neuen Vorhaben erfolgen. Dies betrifft laut BMWK u.a. die Förderprogramme zur Energieberatung (EBN und EBW), Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und der Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW). Wichtig: Maßnahmen zu bereits erfolgten Förderzusagen können weiterverfolgt werden. Ausgenommen von der Sperre ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Hier können in 2023 weiterhin Förderanträge gestellt und bewilligt werden. Bereits zugesagte Förderdarlehen und Investitionszuschüsse sind nicht betroffen und können wie geplant fortgeführt werden.

Am 4. Dezember wurde zudem mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres die Annahme von Anträgen für alle Förderprogramme der Nationalen Klimaschutzinitiative pausiert. Das betrifft auch die Kommunalrichtlinie und damit unter anderem auch die Förderung kommunaler Wärmeplanung durch die ZUG. Für den Förderschwerpunkt 4.1.8 b (Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement) im Rahmen der Kommunalrichtlinie werden Anträge entgegengenommen, um die in der Richtlinie festgelegten Fristen zu wahren. Eine Förderzusage ist damit jedoch nicht verbunden. Maßnahmen zu bereits erfolgten Förderzusagen können weiterverfolgt werden. Weitere Informationen zu den NKI-Programmen finden Sie hier sowie hier.

Am 14. Dezember 2023 wurde außerdem ein Antragsstopp für die KfW-Neubauprogramme verhängt, da die Haushaltsmittel für das laufende Jahr ausgeschöpft sind. Die Förderprogramme sollen aber im neuen Jahr fortgesetzt werden. Die BEG-Sanierungsförderung ist von dem Antragsstopp nicht betroffen.+++

Förderprogramme für für das kommunale Energiemanagement

Für die Einführung eines kommunalen Energiemanagements in der Verwaltung werden neben personellen Ressourcen auch Komponenten wie eine Software und, für einen digitalen Ableseprozess, Sensorik und ein Netzwerk benötigt. Die Kosten für die Implementierung des Energiemanagements werden über die Kommunalrichtlinie gefördert.  

Für die Reduktion der Verbräuche, die durch das Monitoring im Energiemanagement sichtbar geworden sind, gibt es weitere Fördermöglichkeiten. Von geringinvestiven Maßnahmen bis hin zur Umrüstung der Gebäudetechnik, der Straßenbeleuchtung und der Gebäudehülle.  

Weitere Informationen zu kommunalen Fördermitteln finden Sie hier

 

 

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Kontakt

Verena Michalek

0511 89 70 39-28
verena.michalek [at] klimaschutz-niedersachsen.de

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